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Erklärung

So findest du die Lösung

  1. Schau dir alle Aufgaben genau an. Lies jede Rechenaufgabe vollständig, damit du nichts übersiehst (z. B. Klammern, Punkt- oder Strichrechnung).
  2. Rechne jede Aufgabe aus. Schreibe dir die Ergebnisse dazu oder merke sie dir. Rechne lieber einmal langsam und sicher.
  3. Vergleiche die Ergebnisse. Prüfe: Welche Ergebnisse sind gleich? Welche Aufgabe hat ein anderes Ergebnis?
  4. Kontrolliere die „Ausnahme“ noch einmal. Rechne die auffällige Aufgabe noch einmal nach. Vielleicht war es nur ein Rechenfehler.
  5. Wähle die Aufgabe, die nicht passt. Wenn du sicher bist, dass sie als einzige ein anderes Ergebnis hat (oder anders aufgebaut ist), ist das die richtige Antwort.
Tipp: Rechne zuerst die Aufgaben, die dir am leichtesten vorkommen. So hast du schnell Vergleichsergebnisse und findest die „Ausnahme“ oft schneller.

Beispiele

  • 48 + 27, 75 − 0, 9 × 5, 120 : 2 – Rechne: 48 + 27 = 75, 75 − 0 = 75, 9 × 5 = 45, 120 : 2 = 60. Drei Aufgaben sollen meist gleich sein, hier ist nur zweimal 75 dabei. Die Aufgabe, die nicht passt, ist 9 × 5, weil 45 nicht zu 75 passt (und auch 120 : 2 passt nicht). Prüfe: Vielleicht gehört hier nur eine Aufgabe nicht dazu; dann musst du schauen, welche drei zusammenpassen. Hier passen 48 + 27 und 75 − 0 zusammen (beide 75). Die „Ausnahme“ ist dann eine Aufgabe, die nicht 75 ergibt, z. B. 9 × 5.
  • 36 : 6, 7 × 6, 42 − 36, 12 + 30 – Rechne Schritt für Schritt: 36 : 6 = 6, 7 × 6 = 42, 42 − 36 = 6, 12 + 30 = 42. Jetzt vergleichen: Zwei Aufgaben ergeben 6, zwei Aufgaben ergeben 42. Viele Kinder glauben, dass es immer drei gleiche Ergebnisse geben muss, aber manchmal musst du genau schauen, welche Gruppe gemeint ist. Wenn die Aufgabe fragt „Welche passt nicht?“, ist oft die gemeint, die als einzige eine andere Rechenart hat oder ein anderes Ergebnis als die meisten. Hier gibt es zwei und zwei – dann hilft ein zweiter Blick: Welche Aufgaben sind „gleich schwer“ oder gehören zusammen? Oft sollen drei Aufgaben dasselbe Ergebnis haben; dann ist diese Reihe so nicht typisch. In einer normalen Übung wäre hier keine eindeutige Ausnahme. Darum: In der echten Aufgabe auf dem Bildschirm gibt es meistens drei gleiche Ergebnisse.
  • 125 + 75, 300 − 100, 20 × 10, 400 : 2 – Rechne: 125 + 75 = 200, 300 − 100 = 200, 20 × 10 = 200, 400 : 2 = 200. Jetzt vergleichen: Alle Ergebnisse sind gleich. Dann passt keine Aufgabe „nicht“. In der Übung kommt das meistens nicht vor. Wenn es doch passiert, rechne noch einmal nach, ob du dich irgendwo vertan hast.
  • 90 : 3, 30 × 3, 60 + 30, 100 − 70 – Rechne: 90 : 3 = 30, 30 × 3 = 90, 60 + 30 = 90, 100 − 70 = 30. Vergleiche: Zwei Ergebnisse sind 90, zwei sind 30. Viele Kinder verwechseln hier „: 3“ mit „× 3“. Achte darauf: Teilen macht meistens kleiner, Malnehmen macht oft größer. Wenn in der Aufgabe drei gleiche Ergebnisse vorkommen, findest du die Ausnahme leichter. Hier müsstest du in der echten Übung noch einmal prüfen, ob eine Zahl vielleicht anders ist (z. B. 100 − 10 statt 100 − 70).
  • 240 : 6, 40 × 6, 200 + 40, 300 − 60 – Rechne: 240 : 6 = 40, 40 × 6 = 240, 200 + 40 = 240, 300 − 60 = 240. Vergleiche: Drei Aufgaben ergeben 240, eine Aufgabe ergibt 40. Die Aufgabe, die nicht passt, ist 240 : 6, weil sie als einzige nicht 240 ergibt.
Merke dir: Rechne jede Aufgabe aus und vergleiche die Ergebnisse. Die Aufgabe, deren Ergebnis nicht zu den anderen passt, ist die „Ausnahme“.

Strategien zum Üben

  • Schreibe die Ergebnisse in einer kleinen Liste untereinander, dann siehst du schneller, welche gleich sind.
  • Rechne auffällige Aufgaben zweimal: einmal im Kopf und einmal schriftlich (oder mit Zwischenschritten).
  • Achte auf typische Fehler: Zahlendreher, falsches Einmaleins, beim Teilen den Rest vergessen.
  • Nutze Überschlagen: Passt die Größenordnung? (Zum Beispiel: 240 : 6 muss deutlich kleiner als 240 sein.)
Zusätzlicher Tipp: Wenn du unsicher bist, markiere zuerst die drei Aufgaben, die sicher zusammenpassen (gleiches Ergebnis). Was übrig bleibt, ist meistens die richtige Antwort.

Selbstkontrolle

  • Habe ich wirklich jede Aufgabe ausgerechnet und kein Ergebnis nur geraten?
  • Habe ich bei Punkt- und Strichrechnung (und bei Klammern) die richtige Reihenfolge beachtet?
  • Passen drei Ergebnisse zusammen, und habe ich die vierte Aufgabe danach ausgewählt?
  • Habe ich die „Ausnahme“ noch einmal nachgerechnet, um einen Rechenfehler auszuschließen?
  • Klingt mein Ergebnis sinnvoll (z. B. Teilen macht meistens kleiner, Malnehmen oft größer)?

Bei „Welche Aufgabe passt nicht?“ übst du nicht nur Rechnen, sondern auch genaues Vergleichen. Du lernst, Ergebnisse zu prüfen und kleine Unterschiede zu entdecken.

Das hilft dir in Mathe ganz oft: Du wirst sicherer, machst weniger Flüchtigkeitsfehler und kannst deine Lösungen besser begründen – wie eine Mathe-Detektivin oder ein Mathe-Detektiv.

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  • Welche Aufgabe passt nicht?

Welche Rechenaufgabe passt nicht? Mathe-Rätsel 4. Klasse

In dieser Mathe-Übung „Welche Aufgabe passt nicht?“ trainieren Kinder der 4. Klasse Rechnen und logisches Denken gleichzeitig. Auf dem Bildschirm stehen mehrere Rechenaufgaben nebeneinander. Deine Aufgabe ist es herauszufinden, welche Aufgabe nicht zu den anderen passt. Das klingt erst einmal wie ein Rätsel – und genau das macht es so spannend!

So gehst du vor: Rechne jede Aufgabe sorgfältig aus und trage das Ergebnis ein. Danach vergleichst du die Lösungen. Meist haben drei Aufgaben das gleiche Ergebnis – und nur eine fällt aus der Reihe. Diese „Ausnahme“ ist die Aufgabe, die nicht passt. Manchmal erkennst du den Unterschied auch schon an der Rechenart oder an der Zahl, die verändert wurde. Aber sicher bist du erst, wenn du gerechnet hast.

Die Übung wiederholt wichtige Inhalte aus der Grundschule: Addition und Subtraktion, Multiplikation und Division – auch mit größeren Zahlen. Dabei lernst du, genau hinzuschauen, Zwischenschritte zu überprüfen und Rechenfehler zu vermeiden. Für Eltern und Lehrkräfte ist die Aufgabe außerdem praktisch, weil man gut beobachten kann, ob ein Kind Rechenwege sicher beherrscht oder noch Unterstützung beim Kopfrechnen, schriftlichen Rechnen oder beim Umgang mit großen Zahlen braucht.

  • fördert sicheres Rechnen mit verschiedenen Rechenarten
  • trainiert das Vergleichen von Ergebnissen und das Erkennen von Mustern
  • stärkt Konzentration, Genauigkeit und Fehlersuche
  • eignet sich für das Üben zu Hause, im Unterricht oder in der Förderstunde

Tipp: Rechne langsam und ordentlich. Wenn ein Ergebnis nicht zu den anderen passt, prüfe zuerst, ob du dich vielleicht verrechnet hast. Erst wenn du sicher bist, wählst du die Aufgabe aus, die „nicht dazugehört“. So wird aus Mathe ein kleines Detektivspiel – und du wirst Schritt für Schritt sicherer.

Tags

Rechenarten Welche passt nicht Rechenrätsel Addition und Subtraktion Multiplikation und Division große Zahlen Kopfrechnen schriftliches Rechnen logisches Denken Muster erkennen

Zugehörige Standards

4.MS.A.1 Gesetzmäßigkeiten erkennen, beschreiben und darstellen

Die Schülerinnen und Schüler

  • verstehen und nutzen Strukturen in arithmetischen und geometrischen Darstellungen (z. B. in Zahldarstellungen, Anschauungsmitteln),
  • erkennen und beschreiben Strukturen in geometrischen und arithmetischen Mustern (z. B. Zahlenfolgen, Pentominos) und nutzen diese in mathematischen Kontexten (z. B. Verschlüsselungen),
  • erkennen Gleichheit von mathematischen Ausdrücken, stellen diese dar und nutzen sie (z. B. Zahlen durch verschiedene Terme ausdrücken, Terme vergleichen).
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