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Erklärung

So findest du die Lösung

  1. Lies genau: Schau dir den Startbetrag an (Euro und Cent) und den Preis (Euro und Cent).
  2. Zieh zuerst die Cent ab: Rechne Cent:Start−Preis. Wenn es nicht geht, weil die Start-Cent kleiner sind, borgst du gleich im nächsten Schritt.
  3. Borg 1 Euro, wenn nötig: Tausche 1 € in 100 ct. Dann wird aus z. B. 145 € 30 ct → 144 € 130 ct. Jetzt kannst du die Cent abziehen.
  4. Zieh dann die Euro ab: Rechne die Euro (mit dem eventuell um 1 kleineren Euro-Betrag nach dem Borgen).
  5. Prüfe kurz: Stopp – stimmt das wirklich? Der Rest muss kleiner sein als der Startbetrag. Und: Startbetrag = Preis + Rest (das kannst du zur Kontrolle addieren).
Tipp: Rechne immer in der Reihenfolge: erst Cent, dann Euro. Wenn du borgen musst, sag dir: „Ich mache aus 1 Euro 100 Cent.“

Beispiele

  • Aufgabe: 145 € 30 ct − 76 € 40 ct – Du schaust auf die Cent: 30 − 40 geht nicht. Du borgst 1 €: 145 € 30 ct wird 144 € 130 ct. Jetzt rechnest du die Cent: 130 − 40 = 90 ct. Dann die Euro: 144 − 76 = 68 €. Lösung: 68 € 90 ct.
  • Aufgabe: 52 € 80 ct − 19 € 50 ct – Bei den Cent geht es sofort: 80 − 50 = 30 ct. Dann die Euro: 52 − 19 = 33 €. Lösung: 33 € 30 ct. Du prüfst: 19 € 50 ct + 33 € 30 ct = 52 € 80 ct.
  • Aufgabe: 30 € 10 ct − 12 € 90 ct – Cent prüfen: 10 − 90 geht nicht. Du borgst 1 €: 30 € 10 ct wird 29 € 110 ct. Cent: 110 − 90 = 20 ct. Euro: 29 − 12 = 17 €. Lösung: 17 € 20 ct.
  • Aufgabe: 8 € 00 ct − 3 € 75 ct – Viele Kinder glauben, dass 0 − 75 „einfach 75“ ist. Aber du musst borgen. Du machst aus 8 € 00 ct → 7 € 100 ct. Cent: 100 − 75 = 25 ct. Euro: 7 − 3 = 4 €. Lösung: 4 € 25 ct.
  • Aufgabe: 100 € 50 ct − 99 € 60 ct – Cent: 50 − 60 geht nicht, also borgen: 100 € 50 ct → 99 € 150 ct. Cent: 150 − 60 = 90 ct. Euro: 99 − 99 = 0 €. Lösung: 0 € 90 ct. Viele Kinder vergessen hier die 0 € und schreiben nur 90 ct. Beides gehört zusammen: 0 € 90 ct.
  • Aufgabe: 67 € 25 ct − 40 € 25 ct – Cent: 25 − 25 = 0 ct. Euro: 67 − 40 = 27 €. Lösung: 27 € 00 ct. Du schreibst die Cent als 00, damit klar ist: Es sind keine Cent übrig.
Merke dir: 1 € = 100 ct. Wenn die Cent beim Abziehen zu klein sind, borgst du 1 € und rechnest mit 100 ct mehr.

Strategien zum Üben

  • Sprich dir die Schritte leise vor: „Cent rechnen. Wenn nötig borgen. Dann Euro rechnen.“
  • Schreib Geld immer zweistellig bei den Cent: 5 ct wird 05 ct, 0 ct wird 00 ct.
  • Mach nach dem Rechnen eine Plus-Kontrolle: Preis + Rest = Startbetrag.
  • Übe das Borgen extra mit kleinen Zahlen, zum Beispiel: 10 ct − 7 ct (ohne borgen) und 10 ct − 70 ct (mit borgen aus 1 €).
Zusätzlicher Tipp: Wenn du unsicher bist, rechne alles kurz in Cent um (nur zum Denken): Euro · 100 + Cent. Am Ende wandelst du wieder zurück in Euro und Cent.

Selbstkontrolle

  • Habe ich wirklich zuerst die Cent gerechnet?
  • Musste ich borgen? Wenn ja: Habe ich bei den Euro 1 weniger und bei den Cent 100 mehr gemacht?
  • Ist mein Restbetrag kleiner als der Startbetrag?
  • Stimmt die Kontrolle: Startbetrag = Preis + Rest?
  • Habe ich Euro und Cent richtig in die zwei Felder eingetragen (Cent zweistellig)?

Wenn du Wechselgeld rechnest, übst du Subtraktion mit zwei Stellen: Euro und Cent. Du lernst dabei auch das Stellenwert-System, weil 1 Euro genau 100 Cent sind.

Das hilft dir im Alltag. Du kannst besser einschätzen, ob dein Rest stimmt, wenn du etwas kaufst. Und du merkst schneller, wenn du dich beim Borgen oder bei den Cent vertan hast.

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Wie viel Geld bleibt übrig? Wechselgeld rechnen (4. Klasse)

Auf dieser Übungsseite trainierst du das Wechselgeldrechnen: Du findest heraus, wie viel Geld nach einem Einkauf übrig bleibt. Im Aufgabenbild siehst du einen Jungen mit einem Geldbetrag in Euro und Cent. Dann kaufst du etwas (zum Beispiel einen Ball) und bezahlst ebenfalls mit Euro und Cent. Deine Aufgabe ist: Rechne aus, wie viel Geld danach noch da ist.

So gehst du Schritt für Schritt vor: Du nimmst den Startbetrag und ziehst den Preis ab. Das ist eine Subtraktion mit Geld. Wichtig ist: 1 Euro sind 100 Cent. Darum rechnest du Euro und Cent zusammen, aber du schreibst das Ergebnis am Ende wieder getrennt auf: erst die Euro, dann die Cent.

Manchmal klappt das Abziehen bei den Cent nicht sofort, weil du zum Beispiel 30 Cent minus 40 Cent rechnen müsstest. Dann brauchst du einen Trick: Du tauschst 1 Euro in 100 Cent. Das nennt man „Ausleihen“ oder „Borgen“. Dann hast du bei den Cent mehr, und das Rechnen wird möglich. Das sieht so aus:

Rest=Startbetrag−Preis

In jeder Aufgabe trägst du deine Lösung in zwei Felder ein. So kannst du genau zeigen, wie viele Euro und wie viele Cent übrig geblieben sind. Rechne in Ruhe und prüfe am Ende kurz: Ist dein Restbetrag kleiner als der Preis? Dann stimmt etwas nicht, denn übrig bleibt immer weniger als vorher.

  • Du übst das Subtrahieren mit Euro und Cent.
  • Du lernst sicher mit dem „Ausleihen“: 1 € = 100 ct.
  • Du trainierst genaues Arbeiten, wie beim Bezahlen im Alltag.
  • Du schreibst das Ergebnis passend in Euro und Cent auf.

Für Eltern und Lehrkräfte: Die Aufgaben sind kurz und klar aufgebaut. Kinder üben das schriftnahe Kopfrechnen mit Geldbeträgen und festigen das Stellenwertverständnis (Euro/Cent). Durch das getrennte Eintragen von Euro und Cent wird die Struktur des Geldsystems sichtbar, und typische Fehler (z. B. Cent vergessen oder falsch geborgt) lassen sich gut erkennen.

Tipp für dich: Sprich dir beim Rechnen leise vor, was du tust: „Erst die Cent, dann die Euro.“ Wenn du bei den Cent borgen musst, denke: „Ich mache aus 1 Euro 100 Cent.“ So wirst du schnell sicher beim Wechselgeld berechnen.

Tags

Euro und Cent Geldbeträge Wechselgeld Subtrahieren Sachaufgabe Geld übrig Borgen Restbetrag 4. Klasse

Zugehörige Standards

4.MD.A.2 – Sachaufgaben zu Größen und Einheiten lösen

Die vier Grundrechenarten einsetzen, um Textaufgaben zu Entfernungen, Zeitspannen, Flüssigkeitsmengen, Massen von Gegenständen und Geldbeträgen zu lösen – einschließlich Aufgaben mit einfachen Brüchen oder Dezimalzahlen sowie Aufgaben, bei denen Messwerte aus größeren in kleinere Einheiten umgewandelt werden müssen. Messgrößen mithilfe von Diagrammen darstellen, z. B. mit Zahlenstrahlen, die eine Messskala enthalten.

4.ZO.C.1 Rechenoperationen in Kontexten anwenden

Die Schülerinnen und Schüler

  • wenden bei Sachaufgaben Rechenoperationen an und beschreiben die Beziehungen zwischen der Sache und den einzelnen Lösungsschritten,
  • runden und überschlagen sachadäquat.
4.GM.A.1 Über Größenvorstellungen verfügen

Die Schülerinnen und Schüler

  • vergleichen und ordnen Größen (Geldwerte, Längen, Zeitspannen, Massen, Flächeninhalte und Volumina),
  • kennen Standardeinheiten (zu Geldwerten, Längen, Zeitspannen, Hohlmaßen und zur Masse) und setzen diese im jeweiligen Größenbereich zueinander in Beziehung,
  • entwickeln und nutzen Vorstellungen über Repräsentanten für Standardeinheiten und im Alltag bedeutsame Größen (z. B. Höhe der Tür, Dauer der Schulstunde),
  • kennen und verstehen im Alltag gebräuchliche einfache Brüche im Zusammenhang mit Größen (z. B. 1/2 m, Dreiviertelstunde, 1/4 l).
Wenn dir ein Problem auffällt, gib uns bitte Bescheid
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