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Erklärung

So findest du die Lösung

  1. Lies die Aufgabe genau. Schau dir zuerst alle Zahlen an. Überlege: Sind es einstellige, zweistellige oder dreistellige Zahlen? Lies die Minusaufgabe von links nach rechts: „Zahl minus Zahl“.
  2. Ordne die Stellenwerte. Schreibe dir, wenn nötig, die Zahlen untereinander. Achte darauf, dass Einer unter Einern, Zehner unter Zehnern und Hunderter unter Hundertern stehen. So verrutscht nichts.
  3. Rechne von rechts nach links. Beginne immer bei den Einern. Rechne die Einer, dann die Zehner, dann die Hunderter. Prüfe: Reicht die obere Ziffer? Wenn nicht, musst du einen Zehner oder Hunderter „ausleihen“ und zerlegen.
  4. Leihen und zerlegen, wenn es nötig ist. Wenn du zum Beispiel 3 − 7 rechnen sollst, geht das nicht ohne Weiteres. Dann nimmst du einen Zehner von der Nachbarstelle weg, machst daraus 10 Einer dazu und rechnest dann 13 − 7.
  5. Kontrolliere dein Ergebnis. Überlege am Ende: Ist das Ergebnis kleiner als die Ausgangszahl? Passt es ungefähr? Du kannst zur Kontrolle oft die Umkehraufgabe mit Plus rechnen.
Tipp: Wenn du unsicher bist, ob du richtig „ausgeliehen“ hast, male dir Stellenwertkästchen oder kleine Striche für Einer, Zehner und Hunderter. So siehst du genau, was du wegnimmst und was übrig bleibt.

Beispiele

  • 8 − 3 = ? – Überlege: Beide Zahlen sind einstellige Einer. Du rechnest einfach 8 minus 3. Zähle 3 Schritte zurück: 8, 7, 6, 5. Du landest bei 5. Viele Kinder schauen hier nur auf „8 und 3“ und raten, aber richtig ist: bewusst rückwärts zählen.
  • 54 − 27 = ? – Schreibe die Zahlen untereinander: 54 oben, 27 unten. Rechne zuerst die Einer: 4 − 7 geht nicht, also leihst du dir einen Zehner. Aus 5 Zehnern werden 4 Zehner, und du machst aus der 4 bei den Einern eine 14. Jetzt rechnest du 14 − 7 = 7. Dann die Zehner: 4 − 2 = 2. Ergebnis: 27.
  • 63 − 8 = ? – 63 ist zweistellig, 8 ist einstellig. Du rechnest bei den Einern: 3 − 8 geht nicht. Du leihst dir einen Zehner von der 6. Aus 6 Zehnern werden 5 Zehner, und aus der 3 wird 13. Jetzt rechnest du 13 − 8 = 5. Die Zehner: 5 bleibt übrig. Ergebnis: 55. Viele Kinder glauben, dass 63 − 8 „nur“ 5 ist, weil sie 8 − 3 rechnen. Richtig ist aber, von 63 acht Schritte zurückzugehen.
  • 402 − 156 = ? – Ordne die Stellen: 402 oben, 156 unten. Rechne zuerst die Einer: 2 − 6 geht nicht, also musst du dir einen Zehner leihen. In der Zehnerstelle steht aber 0. Du gehst weiter zur Hunderterstelle: aus 4 Hundertern werden 3 Hunderter, aus dem ausgeliehenen Hunderter machst du 10 Zehner. Jetzt leihst du dir von diesen 10 Zehnern einen für die Einer: aus 10 Zehnern werden 9 Zehner, aus der 2 bei den Einern wird 12. Nun rechnest du: 12 − 6 = 6, 9 − 5 = 4, 3 − 1 = 2. Ergebnis: 246.
  • 730 − 290 = ? – Schreibe die Zahlen untereinander. Rechne die Einer: 0 − 0 = 0. Rechne die Zehner: 3 − 9 geht nicht, also leihst du dir einen Hunderter. Aus 7 Hundertern werden 6 Hunderter, aus der 3 bei den Zehnern wird 13. Jetzt rechnest du 13 − 9 = 4. Dann die Hunderter: 6 − 2 = 4. Ergebnis: 440. Achte darauf, wirklich bei den Zehnern zu leihen und nicht einfach „7 − 2 = 5“ zu rechnen, denn der Zehnerplatz hat sich verändert.
  • 815 − 300 = ? – Hier ist es einfacher: 5 − 0 = 5 bei den Einern, 1 − 0 = 1 bei den Zehnern, 8 − 3 = 5 bei den Hundertern. Ergebnis: 515. Du musst nichts leihen, weil unten bei Zehnern und Einern Nullen stehen. So erkennst du schnell, wann eine Aufgabe ohne Zerlegen geht.
Merke dir: Bei Minusaufgaben mit ein-, zwei- und dreistelligen Zahlen rechnest du immer von rechts nach links: zuerst Einer, dann Zehner, dann Hunderter. Wenn die obere Ziffer kleiner ist als die untere, musst du dir von der nächsten Stelle etwas „ausleihen“ und die Zahl zerlegen. Das Stellenwertsystem hilft dir dabei, den Überblick zu behalten.

Strategien zum Üben

  • Übe zuerst leichte Aufgaben ohne Leihen, damit du sicher im Rechnen mit Einern, Zehnern und Hundertern wirst.
  • Markiere beim schriftlichen Rechnen die Stellenwerte farbig, zum Beispiel Einer blau, Zehner rot, Hunderter grün, damit du nichts verwechselst.
  • Nutze die Umkehraufgabe mit Plus: Wenn du 63 − 8 = 55 gerechnet hast, prüfe mit 55 + 8, ob du wieder bei 63 landest.
  • Sprich laut mit: „Ich leihe mir einen Zehner, aus 5 Zehnern werden 4 Zehner, aus der 3 werden 13 Einer.“ So merkst du dir jeden Schritt besser.
  • Beginne im Kopf zu rechnen, wenn du dich sicher fühlst, und kontrolliere schwierige Aufgaben zusätzlich schriftlich.
Zusätzlicher Tipp: Wenn du oft denselben Fehler machst, zum Beispiel das Leihen vergisst, lege dir eine kleine „Fehler-Checkliste“ neben dein Heft: „Habe ich von rechts begonnen? Habe ich richtig ausgeliehen? Habe ich die Umkehraufgabe geprüft?“ So wirst du Schritt für Schritt sicherer.

Selbstkontrolle

  • Habe ich bei jeder Aufgabe von rechts nach links gerechnet: zuerst Einer, dann Zehner, dann Hunderter?
  • Habe ich immer geprüft, ob ich leihen muss, wenn die obere Ziffer kleiner ist als die untere?
  • Habe ich beim Leihen die Nachbarstelle richtig verändert (zum Beispiel aus 5 Zehnern 4 Zehner gemacht)?
  • Passt mein Ergebnis ungefähr zur Ausgangszahl? Ist es kleiner als die Zahl, von der ich etwas abgezogen habe?
  • Habe ich bei schwierigen Aufgaben mit der Plus-Umkehraufgabe kontrolliert, ob mein Ergebnis stimmt?

Die Subtraktion mit ein-, zwei- und dreistelligen Zahlen ist eine wichtige Grundlage für viele weitere Themen in Mathematik. Wer hier sicher ist, kann später leichter mit großen Zahlen, Sachaufgaben und schriftlichen Rechenverfahren umgehen.

Durch regelmäßiges Üben erkennst du Muster im Stellenwertsystem und merkst, dass Minusrechnen klaren Regeln folgt. So verlierst du die Angst vor Minusaufgaben und kannst selbstbewusst und konzentriert arbeiten – in der Schule und zu Hause.

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Subtraktion mit 1‑, 2‑ und 3‑stelligen Zahlen in Klasse 4

Auf dieser Übungsseite trainieren Kinder der 4. Klasse die Subtraktion mit ein-, zwei- und dreistelligen Zahlen. Schritt für Schritt werden sie sicherer im Rechnen und können Minusaufgaben ohne Angst und Stress lösen. Die Aufgaben sind so aufgebaut, dass sie gut zu den Themen im Matheunterricht der Grundschule passen.

Die Kinder wiederholen zuerst die Subtraktion mit einstelligen Zahlen. Das ist wichtig, weil hier die Grundlagen sitzen müssen: Was bedeutet „minus“? Wie verändert sich eine Zahl, wenn ich etwas wegnehme? Wenn diese einfachen Aufgaben klappen, fällt der nächste Schritt viel leichter.

Danach geht es weiter mit zweistelligen Zahlen. Hier lernen die Kinder, Zehner und Einer genau zu beachten. Sie üben systematisch, ohne und mit Übertrag zu rechnen, also zum Beispiel 54 − 27 oder 63 − 8. So verstehen sie, wie unser Stellenwertsystem funktioniert und warum es manchmal nötig ist, einen Zehner zu „zerlegen“.

Im dritten Schritt kommen dreistellige Zahlen dazu. Nun wird mit Hundertern, Zehnern und Einern gerechnet. Die Kinder sehen, dass die gleichen Regeln gelten wie bei kleineren Zahlen. Durch wiederkehrende Ziffern in verschiedenen Aufgaben erkennen sie Muster und Zusammenhänge und merken: Rechnen folgt klaren Regeln, die man verstehen und anwenden kann.

  • Fördert sicheres Kopfrechnen und schriftliches Rechnen
  • Übt das Arbeiten mit Stellenwerten (Einer, Zehner, Hunderter)
  • Stärkt das Verständnis für Rechenstrategien bei der Subtraktion
  • Eignet sich für Schule, Hausaufgaben und zusätzliche Übungsphasen zu Hause

Die Aufgaben sind kindgerecht gestaltet und motivieren zum Dranbleiben. Kinder können selbstständig arbeiten, Lösungen ausprobieren und ihre Antworten direkt überprüfen. Lehrkräfte und Eltern erhalten einen klaren Überblick, welche Art von Minusaufgaben geübt wird und wie sich der Schwierigkeitsgrad langsam steigert.

So wird die Subtraktion mit ein-, zwei- und dreistelligen Zahlen zu einem übersichtlichen und gut zu bewältigenden Lernschritt – eine wichtige Grundlage für alle weiteren Themen in Mathematik.

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einstellige Zahlen Minusaufgaben Subtraktion zweistellige Zahlen Dreistellige Zahlen Stellenwert Einer Zehner Hunderter Kopfrechnen schriftliche Subtraktion 4. Klasse Mathe

Zugehörige Standards

4.NBT.B.4 – Mehrstellige Zahlen sicher addieren und subtrahieren

Die Addition und Subtraktion von ganzen Zahlen mit mehreren Ziffern sollte nach dem Standardverfahren erfolgen.

4.ZO.B.1 Rechenoperationen verstehen und beherrschen

Die Schülerinnen und Schüler

  • verfügen über ein Operationsverständnis zu den vier Grundrechenarten und erkennen und nutzen die Zusammenhänge zwischen den Operationen,
  • beherrschen die Grundaufgaben des Kopfrechnens (u. a. Zahlzerlegungen, Einspluseins, Einmaleins) gedächtnismäßig und leiten deren Umkehrungen sicher ab,
  • übertragen die Grundaufgaben des Kopfrechnens auf analoge Aufgaben im Zahlenraum bis zur Million,
  • verstehen mündliche und halbschriftliche Rechenstrategien zu den vier Grundrechenarten und setzen diese flexibel ein,
  • beschreiben, vergleichen und bewerten verschiedene Rechenwege; finden, erklären und berichtigen Rechenfehler,
  • erkennen, erklären und nutzen Rechengesetze (z. B. Kommutativgesetz: Tauschaufgaben),
  • verstehen schriftliche Verfahren der Addition, Subtraktion und Multiplikation, beschreiben den Algorithmus, führen diesen geläufig aus und wenden ihn bei geeigneten Aufgaben an,
  • kontrollieren Lösungen durch geeignete Vorgehensweisen (z. B. Überschlagsrechnung, Umkehroperation).
Wenn dir ein Problem auffällt, gib uns bitte Bescheid
C.5
Subtraktion mit ein-, zwei- und dreistelligen Zahlen
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