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Erklärung

So findest du die Lösung

  1. Lies genau, was „ein Gutschein kostet“. Hier steht: Ein Reisegutschein kostet 390 €.
  2. Finde heraus, wie viele Gutscheine gebraucht werden. Eine Familie mit drei Personen braucht drei Gutscheine (für jede Person einen).
  3. Rechne den Gesamtpreis. Du nimmst den Preis pro Gutschein mal die Anzahl der Personen: 390×3=1170.
  4. Vergleiche mit der Zahl aus der Frage. Stopp – stimmt das wirklich? 1 170 € ist weniger als 1 200 €. Also ist die Aussage „Die Familie muss 1 200 € bezahlen“ falsch.
Tipp: Wenn im Text „pro Stück“ oder „ein Gutschein kostet …“ steht und es mehrere Personen sind, denk zuerst an Multiplikation: Preis mal Anzahl.

Beispiele

  • Aufgabe: Ein Ticket kostet 8 €. Du kaufst 4 Tickets. Musst du 32 € bezahlen? – Du rechnest: 8×4=32. Dann vergleichst du: 32 € ist genau 32 €. Entscheidung: Ja.
  • Aufgabe: Ein Heft kostet 2 €. Du brauchst 6 Hefte. Musst du 10 € bezahlen? – Du rechnest: 2×6=12. Dann vergleichst du: 12 € ist mehr als 10 €. Entscheidung: Nein.
  • Aufgabe: Ein Eis kostet 3 €. Drei Kinder kaufen je ein Eis. Musst du 9 € bezahlen? – Du prüfst: 3 Kinder heißt 3 Eis. Dann rechnest du: 3×3=9. Vergleich: 9 € passt. Entscheidung: Ja.
  • Aufgabe: Ein Buch kostet 15 €. Du kaufst 2 Bücher. Musst du 20 € bezahlen? – Du rechnest: 15×2=30. Vergleich: 30 € ist nicht 20 €. Entscheidung: Nein. Viele Kinder glauben, dass man „nur ein bisschen mehr“ bezahlt, aber du musst wirklich malnehmen.
  • Aufgabe: Ein Gutschein kostet 390 €. Drei Personen brauchen je einen Gutschein. Muss die Familie 1 200 € bezahlen? – Du rechnest: 390×3=1170. Dann vergleichst du: 1 170 € ist weniger als 1 200 €. Entscheidung: Nein. Viele Kinder runden 390 auf 400 und denken dann an 1 200. Zum Prüfen brauchst du aber den genauen Preis.
Merke dir: Erst rechnen, dann vergleichen. Bei „gleicher Preis für mehrere“ rechnest du: Preis pro Stück mal Anzahl. Danach entscheidest du: stimmt die Behauptung (Ja) oder stimmt sie nicht (Nein)?

Strategien zum Üben

  • Unterstreiche im Text zwei Dinge: den Preis pro Stück und die Anzahl (Personen, Tickets, Hefte).
  • Sprich die Rechnung laut: „390 mal 3“ statt „390 plus 3“.
  • Mach einen kurzen Überschlag zum Check: 390 ist fast 400, also ist das Ergebnis knapp unter 1 200. Dann weißt du schon, ob es eher Ja oder Nein wird.
  • Vergleiche am Ende bewusst: Ist dein Ergebnis kleiner, größer oder genau gleich wie die Zahl in der Frage?
Zusätzlicher Tipp: Wenn du mit Geld rechnest, schreib die Euro-Zeichen gedanklich mit. So merkst du schneller, ob deine Zahl sinnvoll ist.

Selbstkontrolle

  • Habe ich den Preis pro Gutschein richtig gelesen (390 €)?
  • Weiß ich sicher, wie viele Gutscheine gebraucht werden (3 Personen = 3 Gutscheine)?
  • Habe ich multipliziert und nicht addiert?
  • Stimmt mein Ergebnis: 390×3=1170?
  • Habe ich 1 170 € mit 1 200 € verglichen und die richtige Entscheidung getroffen?

Wenn du solche Aufgaben übst, lernst du, wichtige Infos aus einem Text herauszuholen. Du machst daraus eine passende Rechnung.

Du wirst sicherer beim Multiplizieren mit Geld. Und du kannst Aussagen prüfen: Stimmt das wirklich oder nicht?

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  • Multiplikation anwenden

Reisegutschein rechnen: Stimmt der Preis für 3 Personen?

Auf dieser Übungsseite auf Schlaumik.de trainierst du, wie du Multiplikation in einer Alltagssituation anwendest. Du liest eine kurze Textaufgabe und entscheidest dann: „Ja“ oder „Nein“. Im Mittelpunkt steht ein Reisegutschein. Ein Gutschein kostet 390 €. Eine Familie mit drei Personen braucht drei Gutscheine. Die Frage lautet: Muss die Familie dafür 1 200 € bezahlen?

Hier übst du, aus einem Text die wichtigen Informationen herauszulesen. Dann überlegst du, welche Rechenart passt. In dieser Aufgabe geht es darum, gleiche Preise mehrmals zu nehmen. Das ist eine typische Multiplikations-Aufgabe: Preis pro Gutschein mal Anzahl der Personen.

So kannst du rechnen:

390×3=1170

Jetzt vergleichst du das Ergebnis mit 1 200 €. 1 170 € ist weniger als 1 200 €. Darum passt die Aussage „Die Familie muss 1 200 € bezahlen“ nicht.

Diese Art von Aufgaben hilft dir, sicherer im Kopfrechnen zu werden und Ergebnisse zu prüfen. Du lernst auch, Beträge gut einzuschätzen und zu vergleichen. Das ist praktisch, wenn es um Einkaufen, Tickets oder Gutscheine geht.

  • Du erkennst: „pro Stück“ und „für mehrere Personen“ bedeutet oft Multiplikation.
  • Du rechnest mit Geldbeträgen und achtest auf Euro.
  • Du vergleichst zwei Zahlen und triffst eine klare Ja/Nein-Entscheidung.
  • Du kontrollierst dein Ergebnis, damit du dich nicht verrechnest.

Für Eltern und Lehrkräfte: Die Aufgabe eignet sich gut, um das Modellieren zu üben. Kinder übersetzen eine kurze Sachsituation in eine Rechnung und prüfen anschließend durch Vergleich, ob eine Behauptung stimmt. Durch das Ja/Nein-Format liegt der Fokus auf Verständnis, Rechenweg und Plausibilitätskontrolle.

Tags

Multiplikation Kostenrechnung Reisegutschein Textaufgabe Sachaufgabe Geld rechnen Euro Preis pro Stück Dreisatz nein Ergebnis vergleichen

Zugehörige Standards

4.OA.A.2 – Sachaufgaben mit multiplikativem Vergleich lösen

Lösen Sie Textaufgaben mit multiplikativen Vergleichen, indem Sie multiplizieren oder dividieren. Verwenden Sie dazu Zeichnungen und Gleichungen mit einem Symbol für die unbekannte Zahl. Dabei stellen Sie die Aufgabe dar und unterscheiden zwischen multiplikativen und additiven Vergleichen unterscheiden.

4.OA.A.3 – Mehrschrittige Sachaufgaben mit allen Grundrechenarten lösen

Lösen Sie mehrstufige Textaufgaben mit ganzen Zahlen und ganzzahligen Antworten unter Verwendung der vier Grundrechenarten. Dies umfasst auch Aufgaben, bei denen Restzahlen interpretiert werden müssen. Stellen Sie diese Aufgaben mithilfe von Gleichungen dar. Ein Buchstabe steht dabei für die unbekannte Größe. Beurteilen Sie die Plausibilität der Antworten. Beurteilen Sie die Plausibilität der Antworten mithilfe von Kopfrechnen und Schätzstrategien einschließlich Rundungen.

4.NBT.B.5 – Mehrstellige Zahlen multiplizieren

Eine ganze Zahl mit bis zu vier Stellen mit einer einstelligen Zahl multiplizieren sowie zwei zweistellige Zahlen miteinander multiplizieren. Dabei Strategien nutzen, die auf dem Stellenwertsystem und den Rechengesetzen basieren. Die Berechnung mithilfe von Gleichungen, Rechteckdarstellungen und/oder Flächenmodellen veranschaulichen und erklären.

4.ZO.B.1 Rechenoperationen verstehen und beherrschen

Die Schülerinnen und Schüler

  • verfügen über ein Operationsverständnis zu den vier Grundrechenarten und erkennen und nutzen die Zusammenhänge zwischen den Operationen,
  • beherrschen die Grundaufgaben des Kopfrechnens (u. a. Zahlzerlegungen, Einspluseins, Einmaleins) gedächtnismäßig und leiten deren Umkehrungen sicher ab,
  • übertragen die Grundaufgaben des Kopfrechnens auf analoge Aufgaben im Zahlenraum bis zur Million,
  • verstehen mündliche und halbschriftliche Rechenstrategien zu den vier Grundrechenarten und setzen diese flexibel ein,
  • beschreiben, vergleichen und bewerten verschiedene Rechenwege; finden, erklären und berichtigen Rechenfehler,
  • erkennen, erklären und nutzen Rechengesetze (z. B. Kommutativgesetz: Tauschaufgaben),
  • verstehen schriftliche Verfahren der Addition, Subtraktion und Multiplikation, beschreiben den Algorithmus, führen diesen geläufig aus und wenden ihn bei geeigneten Aufgaben an,
  • kontrollieren Lösungen durch geeignete Vorgehensweisen (z. B. Überschlagsrechnung, Umkehroperation).
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