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Erklärung

So findest du die Lösung

  1. Schau beide Seiten genau an. Welche Zahlen (Faktoren) kommen vor? Sind es auf beiden Seiten dieselben?
  2. Prüfe die Reihenfolge der Zahlen. Stehen die Zahlen in derselben Reihenfolge (z.B. 2, dann 4, dann 6)?
  3. Schau auf die Klammern. Wandern nur die Klammern, also wird nur anders „zusammengefasst“?
  4. Entscheide dich für das passende Gesetz. Wenn nur die Klammern anders gesetzt sind, ist es das Assoziativgesetz (Verbindungsgesetz).
Tipp: Du musst nicht ausrechnen. Stopp – vergleiche nur: Sind die Zahlen gleich? Ist die Reihenfolge gleich? Haben sich nur die Klammern verändert?

Beispiele

  • (2×4)×6=2×(4×6) – Du siehst: Die Zahlen 2, 4 und 6 bleiben gleich und stehen in derselben Reihenfolge. Nur die Klammern sind anders gesetzt. Also wurde das Assoziativgesetz benutzt.
  • (3×5)×2=3×(5×2) – Erst prüfen: gleiche Zahlen? Ja. Reihenfolge 3, 5, 2 bleibt gleich. Dann prüfen: Was ändert sich? Nur die Klammern. Entscheidung: Assoziativgesetz.
  • 4×7=7×4 – Hier gibt es keine Klammern. Die Zahlen tauschen ihre Plätze. Viele Kinder denken dann an „Klammern“, aber richtig ist: Das ist das Tauschgesetz (Kommutativgesetz), nicht das Assoziativgesetz.
  • 6×(2+3)=6×2+6×3 – Du prüfst: Links steht eine Klammer mit Plus. Rechts wird „aufgeteilt“ in zwei Produkte. Das ist das Verteilungsgesetz. Es geht nicht um wandernde Klammern bei drei Faktoren.
  • (8×2)×5=8×(2×5) – Gleiche Faktoren? Ja: 8, 2, 5. Reihenfolge gleich? Ja. Nur die Klammern wandern. Entscheidung: Assoziativgesetz. So kannst du dir eine leichtere Rechnung aussuchen (z.B. 2×5 zuerst).
Merke dir: Assoziativgesetz heißt: Bei drei (oder mehr) Faktoren darfst du die Klammern anders setzen. Die Zahlen bleiben gleich und in derselben Reihenfolge. Nur die Zusammenfassung ändert sich.

Strategien zum Üben

  • Mach den 3er-Check: gleiche Zahlen – gleiche Reihenfolge – nur Klammern anders?
  • Markiere die Faktoren gedanklich: 1. Zahl, 2. Zahl, 3. Zahl. Wandert nur die Klammer zwischen 1/2 oder 2/3?
  • Vergleiche mit den anderen Gesetzen: Plätze tauschen = Tauschgesetz, aufteilen mit Plus/Minus = Verteilungsgesetz.
  • Suche dir beim Kopfrechnen die „leichte“ Klammerung, z.B. erst 2×5 oder erst 4×25.
Zusätzlicher Tipp: Wenn du unsicher bist, lies die Aufgabe wie eine Kette: „2 mal 4 mal 6“. Wenn die Kette gleich bleibt und nur die Klammern wandern, passt das Assoziativgesetz.

Selbstkontrolle

  • Kommen auf beiden Seiten genau dieselben Faktoren vor?
  • Stehen die Faktoren in derselben Reihenfolge?
  • Hat sich nur die Klammerung verändert?
  • Gibt es ein Plus oder Minus in einer Klammer (dann eher Verteilungsgesetz)?
  • Wurden zwei Faktoren vertauscht (dann eher Tauschgesetz)?

Wenn du das Assoziativgesetz erkennst, kannst du Rechenwege gut begründen. Du sagst dann nicht nur ein Ergebnis, sondern erklärst, warum du anders klammerst.

Das hilft dir besonders beim Kopfrechnen. Du wählst die Klammerung so, dass die Rechnung leichter wird, und bleibst trotzdem sicher richtig.

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  • Gesetze der Multiplikation

Rechengesetze bei der Multiplikation: Klammern erkennen (4. Klas

Auf dieser Übungsseite zu den Gesetzen der Multiplikation trainierst du, Rechengesetze sicher zu erkennen. Du siehst eine Aufgabe mit drei Antwortmöglichkeiten. Du musst nicht ausrechnen. Du schaust genau hin und entscheidest: Welche Recheneigenschaft wurde benutzt?

Im Aufgabenbild geht es um Klammern bei einer Multiplikation. Dort steht zum Beispiel: (2×4)×6=2×(4×6). Die Zahlen bleiben gleich, aber die Klammern wandern. Genau daran erkennst du das Assoziativgesetz (auch: Verbindungsgesetz). Es sagt: Wenn du drei Zahlen miteinander multiplizierst, darfst du die Klammern anders setzen. Das Ergebnis bleibt gleich.

Für dich als Kind heißt das: Du darfst entscheiden, welche zwei Zahlen du zuerst zusammenrechnest (also zuerst multiplizierst). Das ist praktisch, weil manche Aufgaben dann leichter werden. Für Eltern und Lehrkräfte ist es ein gutes Training, damit Kinder Rechenwege begründen können, statt nur Ergebnisse zu nennen.

  • Du lernst, das Assoziativgesetz an der Klammerung zu erkennen.
  • Du unterscheidest es von anderen Gesetzen wie Tauschgesetz und Verteilungsgesetz.
  • Du übst genaues Hinschauen: Was hat sich verändert – die Reihenfolge oder nur die Klammern?
  • Du stärkst deine Sicherheit für Textaufgaben und Kopfrechnen in der 4. Klasse.

So gehst du vor: Prüfe zuerst, ob die gleichen Faktoren vorkommen. Dann schaust du, ob nur die Klammern anders gesetzt sind. Wenn ja, passt das Assoziativgesetz. Wenn dagegen die Faktoren ihre Plätze tauschen, wäre es das Tauschgesetz. Und wenn aus einer Klammer eine „Aufteilung“ wird, gehört das zum Verteilungsgesetz.

Diese Übung ist kurz, klar und ideal zum Wiederholen. Du kannst sie allein machen oder gemeinsam mit jemandem. Mit jedem Klick wirst du sicherer in den Gesetzen der Multiplikation.

Tags

Multiplikation Verbindungsgesetz Assoziativgesetz Klammern setzen Rechengesetze Recheneigenschaften 4. Klasse Multiple Choice Faktoren Klammerung

Zugehörige Standards

4.OA.A.1 – Multiplikationen als Vergleiche verstehen

Eine Multiplikationsgleichung als Vergleich interpretieren, z. B. 35 = 5 × 7 als Aussage interpretieren, dass 35 fünfmal so viel wie 7 und siebenmal so viel wie 5 ist. Verbale Aussagen zu multiplikativen Vergleichen als Multiplikationsgleichungen darstellen.

4.OA.A.2 – Sachaufgaben mit multiplikativem Vergleich lösen

Lösen Sie Textaufgaben mit multiplikativen Vergleichen, indem Sie multiplizieren oder dividieren. Verwenden Sie dazu Zeichnungen und Gleichungen mit einem Symbol für die unbekannte Zahl. Dabei stellen Sie die Aufgabe dar und unterscheiden zwischen multiplikativen und additiven Vergleichen unterscheiden.

4.ZO.B.1 Rechenoperationen verstehen und beherrschen

Die Schülerinnen und Schüler

  • verfügen über ein Operationsverständnis zu den vier Grundrechenarten und erkennen und nutzen die Zusammenhänge zwischen den Operationen,
  • beherrschen die Grundaufgaben des Kopfrechnens (u. a. Zahlzerlegungen, Einspluseins, Einmaleins) gedächtnismäßig und leiten deren Umkehrungen sicher ab,
  • übertragen die Grundaufgaben des Kopfrechnens auf analoge Aufgaben im Zahlenraum bis zur Million,
  • verstehen mündliche und halbschriftliche Rechenstrategien zu den vier Grundrechenarten und setzen diese flexibel ein,
  • beschreiben, vergleichen und bewerten verschiedene Rechenwege; finden, erklären und berichtigen Rechenfehler,
  • erkennen, erklären und nutzen Rechengesetze (z. B. Kommutativgesetz: Tauschaufgaben),
  • verstehen schriftliche Verfahren der Addition, Subtraktion und Multiplikation, beschreiben den Algorithmus, führen diesen geläufig aus und wenden ihn bei geeigneten Aufgaben an,
  • kontrollieren Lösungen durch geeignete Vorgehensweisen (z. B. Überschlagsrechnung, Umkehroperation).
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