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Erklärung

So findest du die Lösung

  1. Schau dir die Brüche genau an. Du siehst eine Folge: 3280, 1640, 820 und dann ??.
  2. Finde die Regel von einem Bruch zum nächsten. Prüfe: Was passiert mit Zähler und Nenner? Hier wird von 32 zu 16 und von 16 zu 8 jeweils durch 2 geteilt. Unten passiert das Gleiche: 80 zu 40 zu 20.
  3. Mach den nächsten Schritt mit derselben Regel. Teile noch einmal oben und unten durch 2: Aus 8 wird 4 und aus 20 wird 10. Der fehlende Bruch ist also 410.
  4. Stopp – stimmt das wirklich? Prüfe kurz: Wenn du 410 wieder mit 2 erweiterst, bekommst du 820. Dann passt es zur Folge.
Tipp: Bei gleichwertigen Brüchen machst du oben und unten immer das Gleiche. Du darfst beide Zahlen durch dieselbe Zahl teilen oder beide mit derselben Zahl multiplizieren.

Beispiele

  • Aufgabe: 3280, 1640, 820, ?? – Du schaust: 32 wird 16 (durch 2), 16 wird 8 (durch 2). Also teilst du noch einmal durch 2. Oben: 8 : 2 = 4. Unten: 20 : 2 = 10. Lösung: 410.
  • Aufgabe: 1830, 915, ?? – Du prüfst die Regel: 18 zu 9 ist „durch 2“. Dann machst du das noch einmal: 9 : 2 geht nicht als ganze Zahl. Stopp und neu schauen: Vielleicht ist die Folge schon zu Ende, oder die Regel ist eine andere. Du kannst stattdessen gleichwertig kürzen: 1830 und 915 sind beide 35. Dann passt als nächster Bruch zum Beispiel 35. Wichtig: In einer Folge muss die Regel klar erkennbar sein.
  • Aufgabe: 615, 1230, ?? – Du erkennst: Von 6 zu 12 ist „mal 2“. Unten: 15 zu 30 ist auch „mal 2“. Also machst du noch einmal „mal 2“: 12 wird 24 und 30 wird 60. Lösung: 2460.
  • Aufgabe: 1025, 25, ?? – Du schaust: 10 zu 2 ist „durch 5“. Unten: 25 zu 5 ist auch „durch 5“. Also teilst du noch einmal durch 5. Das geht hier nicht mehr mit ganzen Zahlen. Viele Kinder glauben, dass man dann einfach nur oben weiter teilt. Aber richtig ist: Oben und unten müssen zusammen passen. Du kannst als nächsten gleichwertigen Bruch wieder erweitern, zum Beispiel „mal 2“: 410.
  • Aufgabe: 812, 46, ?? – Du erkennst: Beide Zahlen werden halbiert. Also noch einmal halbieren: 4 : 2 = 2 und 6 : 2 = 3. Lösung: 23. Kontrolle: 23 mal 2 ergibt 46.
Merke dir: Gleichwertige Brüche entstehen, wenn du Zähler und Nenner mit derselben Zahl multiplizierst oder durch dieselbe Zahl teilst. Oben und unten müssen immer zusammen verändert werden.

Strategien zum Üben

  • Sprich die Regel laut: „Ich teile (oder multipliziere) oben und unten durch …“
  • Schreibe die Rechenzeichen dazu, zum Beispiel „:2“ oder „·2“ zwischen die Brüche.
  • Kürze jeden Bruch einmal so weit wie möglich und vergleiche, ob am Ende derselbe einfache Bruch entsteht.
  • Kontrolliere rückwärts: Kannst du deinen Bruch wieder zu einem gegebenen Bruch erweitern?
Zusätzlicher Tipp: Wenn du die Regel nicht sofort siehst, vergleiche erst Zähler mit Zähler und dann Nenner mit Nenner. Frage dich: „Ist es mal 2, mal 3, durch 2, durch 4 …?“

Selbstkontrolle

  • Habe ich Zähler und Nenner mit derselben Zahl verändert?
  • Passt die Regel auch vom ersten zum zweiten und vom zweiten zum dritten Bruch?
  • Kann ich meinen gefundenen Bruch durch Erweitern wieder zu einem gegebenen Bruch machen?
  • Ergibt das Kürzen aller Brüche am Ende denselben einfachen Bruch?

Wenn du Folgen gleichwertiger Brüche ergänzt, übst du zwei wichtige Dinge: Brüche kürzen und Muster erkennen. Das hilft dir, Brüche sicher zu vergleichen und später leichter mit Brüchen zu rechnen.

Du lernst dabei auch genaues Prüfen: Stopp – stimmt das wirklich? Diese Kontrolle macht dich sicherer, auch wenn die Zahlen größer werden.

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  • Folgen gleichwertiger Brüche ergänzen

Gleichwertige Brüche als Folge ergänzen (4. Klasse)

Auf dieser Übungsseite auf Schlaumik.de ergänzt du eine Folge gleichwertiger Brüche. Du siehst mehrere Brüche hintereinander, zum Beispiel 3280, 1640 und 820. Der nächste Bruch ist noch leer: ??. Deine Aufgabe ist es, den fehlenden Bruch so einzutragen, dass er genauso viel bedeutet wie die anderen.

Gleichwertige Brüche heißen auch „äquivalente Brüche“. Das bedeutet: Der Anteil ist gleich groß, auch wenn andere Zahlen dastehen. Du kannst einen Bruch verändern, indem du Zähler und Nenner durch dieselbe Zahl teilst oder mit derselben Zahl multiplizierst. Wichtig ist: Du machst oben und unten immer das Gleiche. Dann bleibt der Wert des Bruchs gleich.

Bei einer Folge schaust du, wie sich die Brüche von einem zum nächsten verändern. In der Aufgabe erkennst du: Von 3280 zu 1640 werden beide Zahlen halbiert. Von 1640 zu 820 passiert das wieder. Also überlegst du: Was kommt als Nächstes, wenn du noch einmal durch 2 teilst?

Diese Übung ist ideal für die 4. Klasse. Du trainierst dabei nicht nur das Kürzen von Brüchen, sondern auch das Erkennen von Mustern in Zahlenfolgen. Das hilft dir später beim Vergleichen von Brüchen, beim Erweitern und beim Rechnen mit Brüchen.

  • Du erkennst gleichwertige Brüche sicherer.
  • Du übst das Kürzen (durch dieselbe Zahl oben und unten teilen).
  • Du setzt Zahlenmuster fort und begründest deinen Rechenweg.
  • Eltern und Lehrkräfte sehen schnell, ob das Prinzip verstanden ist.

Tipp für dich: Wenn du unsicher bist, prüfe deinen gefundenen Bruch. Du kannst schauen, ob er sich wieder zu einem der gegebenen Brüche erweitern lässt. Oder du kürzt alle Brüche so weit wie möglich und kontrollierst, ob am Ende derselbe einfache Bruch herauskommt.

So wird aus einer kleinen Lückenaufgabe ein richtig gutes Training: genau hinschauen, eine Regel entdecken und den fehlenden Bruch passend ergänzen.

Tags

4. Klasse Mathematik äquivalente Brüche Bruchfolge Brüche kürzen gleichwertige Brüche

Zugehörige Standards

4.NF.A.2 – Brüche vergleichen und begründen

Zwei Brüche mit unterschiedlichen Zählern und unterschiedlichen Nennern vergleichen, z. B. durch das Bilden gemeinsamer Nenner oder gemeinsamer Zähler oder durch den Vergleich mit einem Referenzbruch wie 1/2. Erkennen, dass Vergleiche nur gültig sind, wenn sich beide Brüche auf dasselbe Ganze beziehen. Die Ergebnisse der Vergleiche mit den Symbolen >, = oder < darstellen und die Schlussfolgerungen begründen, z. B. mithilfe eines visuellen Bruchmodells.

4.MS.A.1 Gesetzmäßigkeiten erkennen, beschreiben und darstellen

Die Schülerinnen und Schüler

  • verstehen und nutzen Strukturen in arithmetischen und geometrischen Darstellungen (z. B. in Zahldarstellungen, Anschauungsmitteln),
  • erkennen und beschreiben Strukturen in geometrischen und arithmetischen Mustern (z. B. Zahlenfolgen, Pentominos) und nutzen diese in mathematischen Kontexten (z. B. Verschlüsselungen),
  • erkennen Gleichheit von mathematischen Ausdrücken, stellen diese dar und nutzen sie (z. B. Zahlen durch verschiedene Terme ausdrücken, Terme vergleichen).
4.MS.B.1 Funktionale Beziehungen erkennen, beschreiben und darstellen

Die Schülerinnen und Schüler

  • erkennen und beschreiben funktionale Beziehungen in Sachsituationen (z. B. Menge–Preis),
  • erkennen, beschreiben und stellen funktionale Beziehungen in Tabellen dar,
  • lösen Sachaufgaben zu funktionalen Zusammenhängen (z. B. Proportionalität).
Wenn dir ein Problem auffällt, gib uns bitte Bescheid
Q.8
Folgen gleichwertiger Brüche ergänzen
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