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Erklärung

So findest du die Lösung

  1. Lies genau. Markiere dir die Geldbeträge, die Mia bekommt. Im Bild sind das 12,1 € und 14,3 €.
  2. Addiere das Geld. Rechne die beiden Beträge zusammen. Achte darauf, dass die Kommas zusammenpassen.
  3. Vergleiche mit den Preisen. Schau jede Aussage an: Ist der Preis kleiner oder gleich deiner Summe? Dann reicht das Geld. Ist er größer? Dann reicht es nicht.
  4. Wähle nur eine Aussage. Nimm die Aussage, die wirklich stimmt. Stopp – stimmt das wirklich? Prüfe kurz noch einmal die Summe und den Vergleich.
Tipp: Schreibe die Beträge untereinander und setze die Kommas genau untereinander. Dann siehst du Euro und Cent klar.

Beispiele

  • Aufgabe: Mia bekommt 12,1 € und 14,3 €. Aussagen: „Schokolade für 25,5 €“, „Cocktail für 27,4 €“, „Kinokarte für 35,5 €“ – Rechne zuerst: 12,1+14,3=26,4. Dann vergleiche: 25,5 € ist kleiner als 26,4 €, also reicht das Geld. 27,4 € und 35,5 € sind größer, also reichen sie nicht. Lösung: „Schokolade für 25,5 €“.
  • Aufgabe: Du bekommst 8,6 € und 3,4 €. Aussagen: „Heft für 12,0 €“, „Stift für 12,1 €“ – Addiere: 8,6 + 3,4 = 12,0. Vergleiche: 12,0 € ist genau gleich viel wie 12,0 €, also reicht es. 12,1 € ist größer, also reicht es nicht. Lösung: „Heft für 12,0 €“.
  • Aufgabe: Du bekommst 5,2 € und 6,7 €. Aussagen: „Eis für 11,9 €“, „Buch für 12,0 €“ – Rechne: 5,2 + 6,7 = 11,9. Vergleiche: 11,9 € passt genau, also reicht es. 12,0 € ist größer, also reicht es nicht. Lösung: „Eis für 11,9 €“.
  • Aufgabe: Du bekommst 9,5 € und 2,8 €. Aussagen: „Spiel für 12,3 €“, „Karte für 12,2 €“ – Rechne: 9,5 + 2,8 = 12,3. Viele Kinder glauben, dass 12,2 größer ist, weil die 2 „größer aussieht“ als die 3. Aber du vergleichst richtig: 12,2 ist kleiner als 12,3. Also reicht das Geld für beide Preise: 12,3 € (genau) und 12,2 € (sogar mit 0,1 € übrig). Lösung: Beide Aussagen wären richtig, wenn du nur „reicht“ prüfen sollst. Wenn du aber nur eine Aussage wählen darfst, muss in der Aufgabe klar sein, dass nur eine passt.
  • Aufgabe: Du bekommst 10,9 € und 4,05 €. Aussagen: „Snack für 14,95 €“, „Getränk für 15,0 €“ – Rechne Schritt für Schritt: 10,90 + 4,05 = 14,95. Viele Kinder vergessen die Null bei 10,90. Du schreibst sie dazu, dann klappt es. Vergleiche: 14,95 € reicht genau. 15,0 € ist größer, also reicht es nicht. Lösung: „Snack für 14,95 €“.
Merke dir: Beim Geldrechnen gilt: Komma unter Komma. Und beim Vergleichen gilt: Preis kleiner oder gleich Summe = reicht. Preis größer = reicht nicht.

Strategien zum Üben

  • Schreibe Geld immer mit zwei Centstellen, zum Beispiel 12,1 € als 12,10 €.
  • Rechne erst die Euro, dann die Cent. Danach setzt du alles wieder zusammen.
  • Mach nach dem Rechnen einen kurzen Check: Ist deine Summe ungefähr richtig? (12 € + 14 € ist ungefähr 26 €.)
  • Vergleiche langsam: Erst die Euro, dann die Cent.
Zusätzlicher Tipp: Wenn du unsicher bist, rechne in Cent: 12,1 € = 1210 Cent und 14,3 € = 1430 Cent. Dann addierst du und wandelst am Ende zurück.

Selbstkontrolle

  • Habe ich beide Geldbeträge aus dem Text wirklich genommen?
  • Stehen die Kommas beim Addieren richtig untereinander?
  • Ist meine Summe logisch? Passt sie ungefähr zu den ganzen Euro?
  • Habe ich bei jeder Aussage geprüft: kleiner/gleich oder größer als die Summe?
  • Habe ich am Ende die Aussage gewählt, die wirklich stimmt?

Du übst hier etwas, das du im Alltag oft brauchst: Geldbeträge mit Komma addieren und Preise vergleichen. So weißt du, ob dein Geld reicht.

Wenn du sauber liest, ordentlich rechnest und dann genau vergleichst, triffst du sichere Entscheidungen. Das hilft dir beim Einkaufen, beim Taschengeld und später auch bei größeren Rechnungen.

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Geldbeträge mit Komma addieren und richtig vergleichen (4. Klass

Auf dieser Übungsseite auf Schlaumik.de trainierst du Dezimalzahlen so, wie sie dir im Alltag begegnen: beim Umgang mit Geld. Du liest eine kleine Geschichte und wählst dann die richtige Aussage aus. So lernst du, Geldbeträge mit Komma sicher zu addieren und zu prüfen, ob das Geld für einen bestimmten Kauf reicht.

In der Aufgabe bekommt Mia Geld von zwei Personen. Du addierst beide Beträge und vergleichst die Summe mit den Preisen in den Aussagen. Wichtig ist dabei: Euro und Cent gehören zusammen. Das Komma zeigt dir, wie viele Cent du hast. Wenn du sauber rechnest, findest du schnell heraus, welche Aussage stimmt.

So kannst du rechnen:

12,1 € + 14,3 € = 26,4 €

Jetzt vergleichst du: Reicht 26,4 € für den Preis in der Aussage? Wenn der Preis größer ist als die Summe, reicht das Geld nicht. Wenn der Preis kleiner oder gleich ist, reicht es. Genau dieses Vergleichen macht dich sicher im Rechnen mit Dezimalzahlen.

  • Du übst das Addieren von Geldbeträgen mit Komma.
  • Du lernst, Preise mit einer Geldsumme zu vergleichen.
  • Du trainierst genaues Lesen: Welche Aussage passt wirklich zur Rechnung?
  • Du bekommst Sicherheit für Alltagssituationen wie Einkaufen und Bezahlen.

Für Eltern und Lehrkräfte ist die Aufgabe besonders praktisch, weil sie Kopfrechnen und schriftliches Rechnen mit Dezimalzahlen verbindet. Kinder müssen nicht nur rechnen, sondern auch entscheiden. Das fördert mathematisches Denken: erst die Informationen aus dem Text nutzen, dann die Summe bilden, dann logisch prüfen.

Tipp für dich: Schreibe die Beträge untereinander, achte darauf, dass die Kommas genau untereinander stehen, und rechne Schritt für Schritt. Wenn du danach die Aussagen prüfst, bist du schon fast wie ein Profi an der Kasse.

Tags

Preise vergleichen Euro und Cent Dezimalzahlen Geldbeträge addieren Richtige Aussage auswählen

Zugehörige Standards

4.NF.A.2 – Brüche vergleichen und begründen

Zwei Brüche mit unterschiedlichen Zählern und unterschiedlichen Nennern vergleichen, z. B. durch das Bilden gemeinsamer Nenner oder gemeinsamer Zähler oder durch den Vergleich mit einem Referenzbruch wie 1/2. Erkennen, dass Vergleiche nur gültig sind, wenn sich beide Brüche auf dasselbe Ganze beziehen. Die Ergebnisse der Vergleiche mit den Symbolen >, = oder < darstellen und die Schlussfolgerungen begründen, z. B. mithilfe eines visuellen Bruchmodells.

4.NF.B.3 – Brüche zerlegen, addieren und subtrahieren

Verstehen, dass ein Bruch a/b mit a > 1 als Summe von Einheitsbrüchen 1/b dargestellt werden kann.

a) Verstehen, dass das Addieren und Subtrahieren von Brüchen dem Zusammenfügen und Trennen von Teilen entspricht, die sich auf dasselbe Ganze beziehen.

b) Einen Bruch auf verschiedene Arten in eine Summe von Brüchen mit demselben Nenner zerlegen und jede Zerlegung als Gleichung notieren. Die Zerlegungen begründen, z. B. mithilfe eines visuellen Bruchmodells.
Beispiele:
3/8 = 1/8 + 1/8 + 1/8
3/8 = 1/8 + 2/8
2 1/8 = 1 + 1 + 1/8 = 8/8 + 8/8 + 1/8

c) Gemischte Zahlen mit gleichen Nennern addieren und subtrahieren, z. B. indem jede gemischte Zahl in einen gleichwertigen Bruch umgewandelt wird und/oder indem Rechengesetze sowie der Zusammenhang zwischen Addition und Subtraktion genutzt werden.

d) Textaufgaben zum Addieren und Subtrahieren von Brüchen mit gleichen Nennern lösen, die sich auf dasselbe Ganze beziehen, z. B. mithilfe visueller Bruchmodelle und Gleichungen zur Darstellung der Aufgaben.

4.NF.B.4 – Brüche mit ganzen Zahlen multiplizieren

Vorherige Kenntnisse zur Multiplikation anwenden und erweitern, um einen Bruch mit einer ganzen Zahl zu multiplizieren.

a) Verstehen, dass ein Bruch a/b als ein Vielfaches von 1/b aufgefasst werden kann. Beispiel: Ein visuelles Bruchmodell nutzen, um 5/4 als das Produkt 5 × (1/4) darzustellen, und dies mit der Gleichung 5/4 = 5 × (1/4) festhalten.

b) Verstehen, dass ein Vielfaches von a/b ein Vielfaches von 1/b ist, und dieses Verständnis nutzen, um einen Bruch mit einer ganzen Zahl zu multiplizieren. Beispiel: Mit einem visuellen Modell 3 × (2/5) als 6 × (1/5) darstellen und erkennen, dass dies 6/5 ergibt. (Allgemein gilt: n × (a/b) = (n × a)/b.)

c) Textaufgaben zur Multiplikation eines Bruchs mit einer ganzen Zahl lösen, z. B. mithilfe visueller Bruchmodelle und Gleichungen. Beispiel: Wenn jede Person auf einer Feier 3/8 Pfund Braten isst und 5 Personen teilnehmen, wie viel Braten wird benötigt? Zwischen welchen zwei ganzen Zahlen liegt das Ergebnis?

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Dezimalzahlen im Alltag
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