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Erklärung

So findest du die Lösung

  1. Schau auf die Einheit. In der Aufgabe steht „Dezimeter“ (dm), aber du sollst in „Millimeter“ (mm) eintragen.
  2. Wandle zuerst 1 dm in mm um. Merke: 1 dm = 10 cm und 1 cm = 10 mm. Also sind 1 dm = 100 mm.
  3. Teile durch den Nenner. Der Nenner 5 sagt: Teile 100 mm in 5 gleich große Teile. 100:5=20 mm.
  4. Nimm so viele Teile wie der Zähler sagt. Der Zähler 3 sagt: Nimm 3 Teile. 20×3=60 mm.
  5. Stopp – passt das Ergebnis? 60 mm ist weniger als 100 mm. Das passt, weil 35 kleiner als 1 ist.
Tipp: Rechne fast immer so: Erst die ganze Einheit umwandeln (hier: 1 dm = 100 mm). Dann erst den Bruchteil davon ausrechnen.

Beispiele

  • Aufgabe: Wie viel sind 35 dm in mm? – Du wandelst 1 dm in 100 mm um. Dann teilst du 100 durch 5: 20 mm. Dann nimmst du 3 Teile: 3 · 20 = 60 mm. Ergebnis: 60 mm.
  • Aufgabe: Wie viel sind 12 dm in mm? – 1 dm = 100 mm. Der Nenner 2 heißt: halbieren. 100 : 2 = 50. Ergebnis: 50 mm. Stopp: Die Hälfte von 100 ist 50, das passt.
  • Aufgabe: Wie viel sind 45 dm in mm? – 1 dm = 100 mm. Teile durch 5: 100 : 5 = 20 mm. Nimm 4 Teile: 4 · 20 = 80 mm. Ergebnis: 80 mm. Du prüfst: 80 ist knapp unter 100, also logisch.
  • Aufgabe: Wie viel sind 210 dm in mm? – 1 dm = 100 mm. Teile durch 10: 100 : 10 = 10 mm. Nimm 2 Teile: 2 · 10 = 20 mm. Ergebnis: 20 mm. Viele Kinder glauben, dass man „dm“ einfach mit 10 multipliziert. Aber hier musst du erst in mm umrechnen und dann den Bruchteil nehmen.
  • Aufgabe: Wie viel sind 34 dm in mm? – 1 dm = 100 mm. Teile durch 4: 100 : 4 = 25 mm. Nimm 3 Teile: 3 · 25 = 75 mm. Ergebnis: 75 mm. Stopp: 34 ist fast 1, also muss es nahe bei 100 mm sein. 75 mm passt.
  • Aufgabe: Ein Stück Band ist 15 dm lang. Wie viele mm sind das? – 1 dm = 100 mm. Teile durch 5: 100 : 5 = 20 mm. Ergebnis: 20 mm. Viele Kinder verwechseln Zähler und Nenner. Denk dran: Der Nenner teilt, der Zähler nimmt.
Merke dir: 1 dm = 100 mm. Bei ab von 1 dm rechnest du: 100 mm : b und dann · a.

Strategien zum Üben

  • Schreibe dir immer zuerst auf: 1 dm = 100 mm. Dann startest du erst mit dem Bruch.
  • Sprich den Bruch laut: „geteilt durch den Nenner, mal den Zähler“.
  • Mach den Plausibilitäts-Check: Ist der Bruch kleiner als 1? Dann muss das Ergebnis kleiner als 100 mm sein.
  • Rechne mit kleinen Zwischenschritten und notiere sie: erst teilen, dann malnehmen.
  • Übe typische Nenner wie 2, 4, 5, 10. Die passen gut zu 100 mm.
Zusätzlicher Tipp: Wenn du unsicher bist, rechne mit „Teilen“: Teile 100 mm in so viele Stücke wie der Nenner sagt. Dann zähle so viele Stücke ab, wie der Zähler sagt.

Selbstkontrolle

  • Hast du wirklich in mm umgerechnet, bevor du den Bruch ausgerechnet hast?
  • Stimmt deine Grundzahl: 1 dm = 100 mm?
  • Hast du zuerst durch den Nenner geteilt und erst danach mit dem Zähler multipliziert?
  • Ist dein Ergebnis sinnvoll: kleiner als 100 mm bei einem Bruch kleiner als 1?
  • Steht am Ende nur die Zahl im Kästchen und „mm“ bleibt als Einheit daneben?

Hier übst du zwei wichtige Dinge auf einmal: Brüche verstehen und Längeneinheiten sicher umrechnen. Das hilft dir, weil du dann nicht raten musst.

Wenn du die Schritte immer gleich machst, wirst du schnell: erst 1 dm in mm, dann teilen, dann malnehmen, dann kurz prüfen. So rechnest du sauber und sicher.

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  • Bruchteile von Größen berechnen

Bruchteile von Längen umrechnen: dm in mm (4. Klasse)

Auf dieser Übungsseite trainierst du, wie du Bruchteile von Längeneinheiten umrechnest. In der Aufgabe siehst du zum Beispiel: „Wie viel sind 3/5 Dezimeter?“ und du sollst das Ergebnis in Millimeter (mm) eintragen. So übst du genau das, was du in der 4. Klasse brauchst: Brüche verstehen und sicher mit Maßeinheiten rechnen.

Wichtig ist zuerst die Einheit. Ein Dezimeter ist ein Zehntel Meter. Für das Umrechnen in Millimeter hilft dir eine einfache Merkhilfe: 1 dm sind 10 cm und das sind 100 mm. Wenn du das weißt, kannst du Bruchteile davon leicht berechnen. Du musst also nicht raten, sondern rechnest Schritt für Schritt.

So kannst du dir die Rechnung vorstellen: Du nimmst den Bruchteil von 1 dm und wandelst ihn in mm um. Das geht besonders gut, wenn du zuerst 1 dm in mm umrechnest und dann den Bruch davon berechnest. Als Mini-Formel sieht das so aus:

35×100=60 mm

Du kannst es dir auch als „teilen und malnehmen“ merken: Der Nenner sagt, in wie viele gleiche Teile du 1 dm (also 100 mm) teilst. Der Zähler sagt, wie viele dieser Teile du nimmst. So bleibt alles übersichtlich, auch wenn andere Brüche oder andere Einheiten vorkommen.

  • Du übst das Umrechnen von dm in mm mit Brüchen.
  • Du lernst, Bruchteile von Größen sicher zu berechnen.
  • Du trainierst genaues Rechnen und sauberes Eintragen der Zahl vor „mm“.
  • Du bekommst Routine für Klassenarbeiten und Tests.

Für Eltern und Lehrkräfte: Die Aufgaben fördern das Verständnis für den Zusammenhang von Bruch und Größe. Kinder rechnen nicht nur „irgendwie“, sondern erkennen: Erst die Einheit klären, dann den Bruchteil bestimmen. Das stärkt die Grundvorstellungen zu Brüchen und zu Maßeinheiten.

Tipp für dich: Wenn du unsicher bist, schreibe dir immer zuerst auf: 1 dm = 100 mm. Dann ist der Rest nur noch Bruchrechnen. Mit ein paar Aufgaben wirst du richtig schnell und sicher.

Tags

Bruchteile berechnen Längeneinheiten umrechnen Bruchrechnen Dezimeter in Millimeter

Zugehörige Standards

4.NF.A.2 – Brüche vergleichen und begründen

Zwei Brüche mit unterschiedlichen Zählern und unterschiedlichen Nennern vergleichen, z. B. durch das Bilden gemeinsamer Nenner oder gemeinsamer Zähler oder durch den Vergleich mit einem Referenzbruch wie 1/2. Erkennen, dass Vergleiche nur gültig sind, wenn sich beide Brüche auf dasselbe Ganze beziehen. Die Ergebnisse der Vergleiche mit den Symbolen >, = oder < darstellen und die Schlussfolgerungen begründen, z. B. mithilfe eines visuellen Bruchmodells.

4.GM.A.1 Über Größenvorstellungen verfügen

Die Schülerinnen und Schüler

  • vergleichen und ordnen Größen (Geldwerte, Längen, Zeitspannen, Massen, Flächeninhalte und Volumina),
  • kennen Standardeinheiten (zu Geldwerten, Längen, Zeitspannen, Hohlmaßen und zur Masse) und setzen diese im jeweiligen Größenbereich zueinander in Beziehung,
  • entwickeln und nutzen Vorstellungen über Repräsentanten für Standardeinheiten und im Alltag bedeutsame Größen (z. B. Höhe der Tür, Dauer der Schulstunde),
  • kennen und verstehen im Alltag gebräuchliche einfache Brüche im Zusammenhang mit Größen (z. B. 1/2 m, Dreiviertelstunde, 1/4 l).
4.GM.B.1 Größen messen und Maßangaben bestimmen

Die Schülerinnen und Schüler

  • verstehen und nutzen das Grundprinzip des Messens (u. a. Flächeninhalte durch Auslegen mit Einheitsquadraten, Rauminhalte durch Messen mit Einheitswürfeln) und wählen nicht-standardisierte sowie standardisierte Einheitsmaße aus, nutzen sie wiederholt und setzen sie ggf. in Beziehung zu Untereinheiten,
  • messen Längen, Zeitspannen, Massen und Hohlmaße mit geeigneten Einheiten und unterschiedlichen Messgeräten sachgerecht,
  • benennen Größenangaben mit verschiedenen Einheiten und stellen diese in unterschiedlichen Schreibweisen dar (z. B. 2,5 km | 2500 m | 2 km 500 m).
4.GM.C.1 Mit Größen in Kontexten umgehen

Die Schülerinnen und Schüler

  • schätzen Größen sachadäquat und mit Bezug zu geeigneten Repräsentanten,
  • rechnen in Sachsituationen angemessen mit Näherungswerten und prüfen Ergebnisse auf Plausibilität,
  • lösen Sachaufgaben mit Größen.
Wenn dir ein Problem auffällt, gib uns bitte Bescheid
Q.14
Bruchteile von Größen berechnen
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