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Erklärung

So findest du die Lösung

  1. Schau dir alle Zahlen in Ruhe an. Lies die Zahlen der Reihe nach von links nach rechts. Überlege: Werden die Zahlen größer oder kleiner? Gibt es vielleicht nur gerade oder nur ungerade Zahlen?
  2. Suche nach dem Abstand zwischen zwei Zahlen. Rechne von einer Zahl zur nächsten: Wie viel wird dazugezählt oder abgezogen? Zum Beispiel: Von 4 zu 7 sind es +3, von 7 zu 10 auch +3. Wenn der Abstand immer gleich ist, hast du die Regel gefunden.
  3. Prüfe, ob die Regel überall passt. Wende deine gefundene Regel bei allen Nachbarzahlen an. Stimmt sie von Anfang bis Ende der Reihe, ist die Regel wahrscheinlich richtig. Wenn nicht, suche eine andere Regel.
  4. Ergänze die fehlenden Zahlen. Wenn du die Regel kennst, rechnest du sie Schritt für Schritt weiter. Schreibe oder wähle die fehlenden Zahlen so, dass der Abstand oder das Muster genau weitergeht.
  5. Kontrolliere dein Ergebnis. Lies die ganze Zahlenfolge noch einmal laut oder im Kopf durch und rechne jedes Mal von einer Zahl zur nächsten. Wenn die Regel immer stimmt, ist deine Lösung richtig.
Tipp: Wenn du die Regel nicht gleich erkennst, nimm dir Zettel und Stift. Schreibe zwischen die Zahlen kleine Plus- oder Minusrechnungen, zum Beispiel „+2“ oder „–5“. So siehst du das Muster viel besser.

Beispiele

  • 4 – 6 – 8 – 10 – ? – ? – ? – Überlege zuerst: Werden die Zahlen größer oder kleiner? Hier werden sie größer. Rechne von 4 zu 6: Das ist +2. Von 6 zu 8 ist auch +2, von 8 zu 10 wieder +2. Die Regel ist also: Immer plus 2. Jetzt rechnest du weiter: 10 + 2 = 12, 12 + 2 = 14, 14 + 2 = 16. Die fehlenden Zahlen sind 12, 14 und 16.
  • 35 – 30 – 25 – 20 – ? – ? – Schaue: Die Zahlen werden kleiner. Rechne von 35 zu 30: Das ist –5. Von 30 zu 25 ist auch –5, von 25 zu 20 wieder –5. Viele Kinder glauben, dass jetzt irgendwann plus gerechnet wird, damit es „abwechslungsreicher“ ist, aber richtig ist: Die Regel bleibt gleich. Also weiter –5: 20 – 5 = 15, 15 – 5 = 10. Die fehlenden Zahlen sind 15 und 10.
  • 11 – 13 – 15 – 17 – ? – ? – Hier siehst du nur ungerade Zahlen. Rechne den Abstand: Von 11 zu 13 sind es +2, von 13 zu 15 auch +2, von 15 zu 17 wieder +2. Die Regel ist: Immer plus 2, nur ungerade Zahlen. Also weiter: 17 + 2 = 19, 19 + 2 = 21. Die fehlenden Zahlen sind 19 und 21.
  • 90 – 80 – 70 – 60 – ? – ? – Überlege: Die Zahlen werden kleiner und enden alle auf 0. Rechne: Von 90 zu 80 sind es –10, von 80 zu 70 wieder –10, von 70 zu 60 auch –10. Die Regel ist: Immer minus 10. Viele Kinder achten nur auf die Zehner und denken „es wird einfach rückwärts gezählt“, aber wichtig ist: Es ist jedes Mal genau –10. Also weiter: 60 – 10 = 50, 50 – 10 = 40. Die fehlenden Zahlen sind 50 und 40.
  • 7 – 12 – 17 – 22 – ? – ? – Rechne von Zahl zu Zahl: 7 zu 12 ist +5, 12 zu 17 ist +5, 17 zu 22 ist auch +5. Die Regel ist: Immer plus 5. Jetzt rechnest du weiter: 22 + 5 = 27, 27 + 5 = 32. Die fehlenden Zahlen sind 27 und 32.
  • 3 – 6 – 9 – 12 – ? – ? – Schau auf den Abstand: Von 3 zu 6 sind es +3, von 6 zu 9 auch +3, von 9 zu 12 wieder +3. Die Regel ist: Immer plus 3. Viele Kinder schauen nur auf die Einerstelle und denken, es wechseln sich „3, 6, 9“ einfach ab, aber wichtig ist: Jede Zahl ist 3 größer als die vorige. Also weiter: 12 + 3 = 15, 15 + 3 = 18. Die fehlenden Zahlen sind 15 und 18.
Merke dir: Bei Zahlenfolgen steckt immer eine Regel dahinter. Meistens ist das ein fester Abstand, zum Beispiel immer +2, +5 oder –10. Rechne von Zahl zu Zahl, finde den Abstand und prüfe, ob er überall gleich bleibt. Erst wenn die Regel passt, ergänzt du die fehlenden Zahlen.

Strategien zum Üben

  • Markiere dir mit kleinen Notizen zwischen den Zahlen den Abstand, zum Beispiel „+3“ oder „–4“. So erkennst du die Regel schneller.
  • Sprich die Zahlenfolge laut vorwärts oder rückwärts. Oft merkst du beim Sprechen, ob das Muster gleichmäßig ist oder nicht.
  • Beginne bei schwierigen Folgen mit den ersten drei Zahlen und suche dort die Regel. Wenn du sie gefunden hast, prüfe sie erst danach bei den anderen Zahlen.
  • Wenn du unsicher bist, probiere zwei mögliche Regeln aus und schaue, welche wirklich bei allen Zahlen passt.
  • Übe auch im Alltag: Zähle beim Treppensteigen in Zweierschritten, Fünferschritten oder Zehnerschritten und achte auf das Muster.
Zusätzlicher Tipp: Manche Zahlenfolgen werden nicht nur größer oder kleiner, sondern wechseln sich ab, zum Beispiel „+2, dann +3, dann wieder +2, dann wieder +3“. Wenn du mit einer einfachen Regel nicht weiterkommst, schau dir jede zweite Zahl an: Vielleicht gibt es zwei Muster, die sich abwechseln.

Selbstkontrolle

  • Habe ich herausgefunden, ob die Zahlen größer oder kleiner werden oder sich abwechseln?
  • Kenntlich gemacht: Weiß ich genau, wie viel ich von einer Zahl zur nächsten dazu- oder abziehe?
  • Passt meine Regel wirklich zwischen allen Nachbarzahlen der Folge?
  • Kann ich erklären, warum genau diese Zahl an der freien Stelle stehen muss?
  • Habe ich meine Zahlenfolge noch einmal von vorne bis hinten durchgerechnet und keine Sprünge vergessen?

Das Erkennen von Zahlenfolgen stärkt dein mathematisches Denken. Du lernst, Muster zu entdecken, Vermutungen zu prüfen und logisch zu entscheiden, welche Zahl als Nächstes kommen muss.

Diese Fähigkeit hilft dir nicht nur bei Zahlenreihen, sondern auch beim Kopfrechnen, beim Rechnen mit größeren Zahlen und beim Lösen von Sachaufgaben. Wer Zahlenfolgen sicher beherrscht, versteht besser, wie Zahlen zusammenhängen – ein wichtiger Baustein für alle weiteren Mathethemen.

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Zahlenfolgen entdecken und fortsetzen – Mathe 3. Klasse

Zahlenfolgen sind wie kleine Zahlengeschichten: Eine Zahl folgt der anderen, und dahinter steckt immer eine Regel. In dieser Übung für die 3. Klasse entdecken Kinder, wie solche Zahlenreihen aufgebaut sind und wie sie richtig weitergehen.

Die Kinder sehen auf dem Bildschirm eine Reihe von Zahlen, zum Beispiel: 4 – 6 – 8 – 10 – … Jetzt gilt es herauszufinden: Was passiert von Zahl zu Zahl? Wird immer etwas dazugezählt oder abgezogen? Wird mal größer, mal kleiner gerechnet? Wenn die Regel erkannt ist, können die fehlenden Zahlen sicher ergänzt werden.

Schritt für Schritt lernen die Kinder verschiedene Arten von Zahlenfolgen kennen. Manche Reihen haben einen festen Abstand, etwa immer plus 2 oder plus 5. In anderen Folgen kommen nur gerade oder nur ungerade Zahlen vor. Es gibt auch Zahlenfolgen, bei denen sich nur eine Ziffer ändert, zum Beispiel die Einerstelle. So schulen die Kinder ihr genaues Hinsehen und ihr logisches Denken.

Beim Üben mit Zahlenfolgen trainieren die Kinder wichtige mathematische Fähigkeiten: Sie vergleichen Zahlen, entdecken Muster und überprüfen ihre Vermutungen. Das hilft nicht nur in Mathe, sondern auch beim Lösen von Sachaufgaben und beim Kopfrechnen. Die Aufgaben sind kindgerecht aufgebaut, sodass Kinder selbstständig ausprobieren und gleichzeitig Erfolgserlebnisse sammeln können.

  • Kinder erkennen Regeln in Zahlenreihen (zum Beispiel +2, +10 oder nur ungerade Zahlen).
  • Sie ergänzen fehlende Zahlen und überprüfen ihre Lösungen.
  • Sie üben das sichere Vorwärts- und Rückwärtszählen im Zahlenraum der 3. Klasse.
  • Sie stärken ihr logisches Denken und ihre Konzentration.

Eltern und Lehrkräfte können die Ergebnisse gemeinsam mit den Kindern besprechen: Wie wurde die Regel gefunden? Welche Rechenschritte wurden genutzt? So wird aus jeder Zahlenfolge eine kleine Entdeckungsreise in die Welt der Mathematik – spielerisch, verständlich und passend für die 3. Klasse.

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Zahlenreihen Zahlenfolgen Muster erkennen Plus und Minus gerade Zahlen ungerade Zahlen Zahlenraum 1000 vorwärts zählen rückwärts zählen logisches Denken

Zugehörige Standards

3.G.A.1 – Eigenschaften von Formen erkennen und vergleichen

Verstehen, dass Formen in verschiedenen Kategorien (z. B. Rauten, Rechtecke, Quadrate) gemeinsame Eigenschaften haben können (z. B. vier Seiten) und dass diese gemeinsamen Eigenschaften eine größere Kategorie (z. B. Vierecke) bilden können. Rauten, Rechtecke und Quadrate als Beispiele für Vierecke erkennen und weitere Vierecke zeichnen, die nicht zu diesen Unterkategorien gehören.

3.1.2 Im Zahlenraum bis zur Million rechnen und Strukturen nutzen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • wenden die Zahlensätze des kleinen Einmaleins sowie deren Umkehrungen (z. B. 42 : 7 = 6 oder 42 : 6 = 7 als Umkehrungen von 6 · 7 = 42) automatisiert und flexibel an.
  • übertragen, auch beim Kopfrechnen, ihre Kenntnisse zu den Zahlensätzen des kleinen Einmaleins sowie des Einspluseins bis 20 in größere Zahlenräume (z. B. 6 · 4 = 24 → 60 · 4 = 240, 12 + 3 = 15 → 120 + 30 = 150) und verwenden dabei die Fachbegriffe addieren, subtrahieren, multiplizieren, dividieren, Summe und Differenz.
  • lösen Aufgaben im Zahlenraum bis zur Million zu allen vier Grundrechenarten.
  • nutzen und erklären Rechenstrategien und entwickeln vorteilhafte Lösungswege; sie vergleichen und bewerten Rechenwege und begründen ihre Ergebnisse.
  • entscheiden passend zu einer gegebenen Aufgabe, welche Art der Berechnung zur Lösung angemessen ist (im Kopf, halbschriftlich, schriftlich) und erstellen sinnvolle und nachvollziehbare Notizen (z. B. Rechenstrich, Zwischenergebnisse, Teilrechnungen).
  • wenden automatisiert die schriftlichen Verfahren der Addition, der Subtraktion (Abziehverfahren), der Multiplikation (ein- und zweistellige Multiplikatoren) und der Division (Divisoren bis einschließlich 10, auch mit Rest) an.
  • begründen, ob Ergebnisse plausibel und richtig sind, indem sie Rechenfehler finden, erklären und korrigieren sowie Ergebnisse durch Überschlag oder Rückbezug auf den Sachzusammenhang überprüfen.
  • beschreiben arithmetische Muster und deren Gesetzmäßigkeit (z. B. beim Rechnen mit ANNA-Zahlen).
  • entwickeln arithmetische Muster, setzen diese fort und verändern sie systematisch (z. B. Zahlenfolgen, Aufgabenfolgen mit strukturierten Päckchen).
Wenn dir ein Problem auffällt, gib uns bitte Bescheid
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