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Erklärung

Allgemeine Lösungsschritte

  1. Lies die Aussage aufmerksam. Überlege genau, was gesagt wird – ob es etwas ist, das in der Wirklichkeit passieren kann.
  2. Schau dir das Bild an. Es hilft dir zu verstehen, worum es geht – z. B. um ein Tier, einen Ort oder eine Handlung.
  3. Frage dich: Kann das wirklich passieren?
    • Ja – wenn es in der Realität möglich oder wahrscheinlich ist.
    • Nein – wenn es unmöglich oder unlogisch ist.
  4. Wähle deine Antwort. Überlege kurz, warum du dich für „Ja“ oder „Nein“ entscheidest.
  5. Prüfe dein Wissen. Denke an Beispiele aus dem Alltag oder aus der Natur, um sicherzugehen, dass deine Antwort richtig ist.

Beispiele

  • Ein Hund kann im Dunkeln besser sehen als ein Mensch. → Ja, das ist wahrscheinlich.
  • Ein Kamel kann viel Wasser trinken. → Ja, das ist wahrscheinlich.
  • Man kann sich im Wald verlaufen. → Ja, das ist möglich.
  • Ein Vogel kann Bücher drucken. → Nein, das ist unmöglich.
  • Ein Mensch kann ohne Luft atmen. → Nein, das ist unmöglich.

Merke:

Etwas ist wahrscheinlich, wenn es oft oder leicht passieren kann.

Etwas ist möglich, wenn es zwar selten, aber denkbar ist.

Etwas ist unmöglich, wenn es in der Wirklichkeit nicht passieren kann.

Beispiele:
• Es regnet im Sommer – wahrscheinlich.
• Es schneit im Juli – möglich, aber selten.
• Fische fliegen durch die Luft – unmöglich.

Weitere Übungsbeispiele

  • Eine Katze fängt Mäuse. → Ja, das ist wahrscheinlich.
  • Ein Apfel wächst im Winter am Baum. → Nein, das ist unwahrscheinlich.
  • Ein Mensch kann auf dem Mond laufen. → Ja, das ist möglich (mit Raumanzug).
  • Ein Elefant passt in eine Hosentasche. → Nein, das ist unmöglich.
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  • Wahrscheinlich oder unmöglich?

Ist die Situation wahrscheinlich oder unmöglich?

In dieser spannenden Übung lernen Kinder der 3. Klasse, zwischen wahrscheinlichen und unmöglichen Ereignissen zu unterscheiden. Sie entdecken, dass manche Dinge im Leben oft passieren können, andere dagegen kaum oder gar nicht möglich sind. So verbinden Kinder ihr Wissen über die Welt mit logischem Denken und Beobachtung.

Auf dem Bildschirm erscheint jeweils ein kurzer Satz und ein passendes Bild. Zum Beispiel: „Ein Junge liest, dass ein Hund besser im Dunkeln sehen kann als ein Mensch. Stimmt das?“ – Das ist wahrscheinlich. Oder: „Ein Mädchen liest, dass ein Kamel viel Wasser trinken kann. Stimmt das?“ – Auch das ist wahrscheinlich. Aber wenn eine Aussage völlig absurd wäre, wie etwa, dass ein Vogel Bücher drucken kann, wäre sie unmöglich.

Die Kinder entscheiden bei jeder Frage zwischen Ja und Nein und überlegen, ob die beschriebene Situation realistisch ist. So schulen sie ihr logisches Urteilsvermögen und ihre Fähigkeit, die Wahrscheinlichkeit einer Situation einzuschätzen.

  • trainiert logisches und realistisches Denken,
  • stärkt das Wissen über Natur und Alltag,
  • fördert Konzentration und Aufmerksamkeit,
  • verbindet Spaß mit Lernen.

Jede Aufgabe ist kindgerecht illustriert, damit die Kinder die Situation besser verstehen. Die Bilder zeigen Tiere, Kinder oder Alltagsszenen und dienen als kleine Hinweise zur richtigen Antwort. So bleibt die Übung lebendig, spannend und leicht verständlich.

Mit dieser interaktiven Aufgabe üben Kinder, kritisch zu denken und zwischen Realität und Fantasie zu unterscheiden – eine wichtige Grundlage für das Verständnis von Wahrscheinlichkeit und logischem Denken in der Mathematik.

Tags

logisches Denken Matheübung Wahrscheinlichkeit Grundschule wahrscheinlich unmöglich

Zugehörige Standards

3.1.3 Sachsituationen und Mathematik in Beziehung setze

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • entnehmen relevante Informationen aus verschiedenen Quellen (z. B. aus Texten oder Tabellen) und formulieren dazu mathematische Fragestellungen.
  • zeigen bei mehrschrittigen Sachaufgaben Zusammenhänge zwischen den einzelnen Lösungsschritten und der Sachsituation auf und begründen diese auch im Austausch mit anderen.
  • entwickeln, nutzen und bewerten geeignete Darstellungsformen (z. B. Skizzen, Begriffstripel, Texte, Tabellen, Diagramme) für das Bearbeiten mathematischer Probleme.
  • erweitern und verkürzen Sachsituationen, um Zusammenhänge zu erfassen und zu erklären, und beschaffen sich ggf. geeignete, noch fehlende Informationen (z. B. bei Fermi-Aufgaben).
  • entwickeln und nutzen Strategien zur Problemlösung (z. B. Vorwärts- oder Rückwärtsarbeiten) und übertragen diese Strategien auf analoge Aufgaben.
  • finden mathematische Lösungen zu Sachsituationen, vergleichen und wertschätzen ihre Lösungswege und begründen auch im Austausch mit anderen, ob ein genaues Ergebnis notwendig ist oder eine Überschlagsrechnung ausreicht (z. B. in Rechenkonferenzen).
  • bestimmen die Anzahl der verschiedenen Möglichkeiten bei einfachen kombinatorischen Aufgabenstellungen (z. B. mögliche Kombinationen von 3 T-Shirts, 3 Hosen und 2 Paar Socken) durch probierendes und systematisches Vorgehen und stellen Ergebnisse strukturiert dar (z. B. in Baumdiagrammen, in Zeichnungen oder in Tabellen).
3.4.2 Zufallsexperimente durchführen und Wahrscheinlichkeiten vergleichen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • schätzen zu einfachen Zufallsexperimenten Gewinnchancen ein (z. B. Drehen eines Glücksrads, Würfelexperimente), vergleichen ihre Ergebnisse und überprüfen handelnd ihre Vorhersagen.
  • variieren die Bedingungen für einfache Zufallsexperimente systematisch (z. B. Anzahl oder Farbe der Kugeln in einem Säckchen) und vergleichen und bewerten die Ergebnisse zu den Experimenten, die bei unterschiedlichen Bedingungen durchgeführt wurden.
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