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Erklärung

Temperaturverläufe im Liniendiagramm verstehen

In dieser Übung lernen Kinder der 3. Klasse, Liniendiagramme richtig zu lesen und zu verstehen, wie sich die Temperatur im Laufe eines Tages verändert. Die waagerechte Achse zeigt die Uhrzeit, die senkrechte Achse die Temperatur in Grad Celsius (°C).

Kurze Theorie

Ein Liniendiagramm verbindet Messpunkte miteinander. So kann man sehen, ob die Temperatur steigt, gleich bleibt oder sinkt. Jeder Punkt steht für eine Messung zu einer bestimmten Zeit.

  • Steigt die Linie → Es wird wärmer.
  • Fällt die Linie → Es wird kälter.
  • Bleibt sie gleich → Die Temperatur ändert sich nicht.

Allgemeine Lösungsschritte

  1. Finde die Uhrzeit oder den Temperaturwert, der in der Aufgabe genannt ist.
  2. Suche im Diagramm den passenden Punkt auf der Linie.
  3. Lies den Wert von der anderen Achse ab (entweder Uhrzeit oder Temperatur).
  4. Trage das Ergebnis in das Kästchen ein und überprüfe, ob es logisch passt.

Beispiele

  • Beispiel 1: Frage: „Wie warm war es um 12 Uhr?“ Im Diagramm siehst du, dass der Punkt bei 12 Uhr auf der Höhe von 12 °C liegt. → Antwort: 12 °C.
  • Beispiel 2: Frage: „Wann war es 13 Grad warm?“ Auf der Skala für 13 °C findest du den Punkt – er liegt bei 2 Uhr. → Antwort: um 2 Uhr.
  • Beispiel 3: Frage: „Wann war es am kältesten?“ Der tiefste Punkt der Linie liegt bei 4 Uhr mit 6 °C. → Antwort: um 4 Uhr.
  • Beispiel 4: Frage: „Wann war es am wärmsten?“ Der höchste Punkt der Linie liegt bei 14 Uhr mit 26 °C. → Antwort: um 14 Uhr.

Was Kinder hier üben

  • das Lesen und Verstehen von Liniendiagrammen,
  • den Zusammenhang zwischen Zeit und Temperatur,
  • das Erkennen von Veränderungen und Trends,
  • das aufmerksame Beobachten und Vergleichen von Werten.

Kinder entdecken, dass sich Temperaturwerte über den Tag verändern und dass man diese Entwicklung in einem Diagramm genau verfolgen kann. Durch das Üben mit verschiedenen Fragen – wie „Wann war es am wärmsten?“ oder „Wie warm war es um 10 Uhr?“ – lernen sie, Daten sicher abzulesen und zu interpretieren. So werden sie Schritt für Schritt vertraut mit der Darstellung und Auswertung von Messwerten.

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Lies den Temperaturverlauf und finde die richtige Antwort

In dieser interaktiven Matheübung auf Schlaumik.de lernen Kinder der 3. Klasse, Temperaturverläufe im Diagramm zu lesen und zu verstehen. Während sie zuvor gelernt haben, die Temperatur am Thermometer abzulesen, üben sie hier, wie sich Werte im Laufe der Zeit verändern und wie man diese Veränderungen in einem Liniendiagramm erkennt.

Auf dem Bildschirm sehen die Kinder ein Diagramm, das die Temperatur im Tagesverlauf zeigt – mit Uhrzeiten auf der waagerechten und Temperaturwerten auf der senkrechten Achse. Die Punkte im Diagramm sind durch Linien verbunden und zeigen, ob die Temperatur steigt oder fällt. Die Aufgabe lautet zum Beispiel: „Wie warm war es um 12 Uhr?“ oder „Wann war es am kältesten?“

Kinder lernen, Daten aus Liniendiagrammen zu entnehmen, indem sie den angegebenen Zeitpunkt finden und den zugehörigen Temperaturwert ablesen. Sie entdecken, dass Diagramme helfen, Veränderungen über die Zeit sichtbar zu machen – ein wichtiger Schritt im Umgang mit realen Messwerten.

  • verbindet Mathematik mit Alltagsbeobachtungen (Wetter, Temperatur)
  • trainiert das Lesen und Interpretieren von Diagrammen
  • fördert logisches und analytisches Denken
  • veranschaulicht den Zusammenhang zwischen Zeit und Temperatur

Durch die bunten Grafiken und klaren Aufgaben erkennen Kinder schnell, wann es wärmer oder kälter wurde und welche Werte sich verändert haben. Sie üben, auf Details zu achten – etwa an welcher Stelle die Linie ihren höchsten oder niedrigsten Punkt erreicht.

Mit Schlaumik.de wird das Lernen über Temperaturverläufe lebendig und verständlich. Kinder erfahren, wie spannend Zahlen sein können, wenn sie sich in Bewegung zeigen – und legen damit die Grundlage für den späteren Umgang mit Messwerten und Daten in Naturwissenschaft und Alltag.

Tags

Datenanalyse interaktive Übung Grundschule Mathe 3. Klasse Temperaturverlauf Diagramm lesen Temperaturkurve Temperaturvergleich

Zugehörige Standards

3.MD.B.3 – Daten mit Diagrammen darstellen

Bilddiagramme und Balkendiagramme mit Maßstab zeichnen, um Datensätze mit mehreren Kategorien darzustellen. Ein- und zweistufige Aufgaben („wie viele mehr“ oder „wie viele weniger“) mit Informationen aus den Diagrammen lösen.

3.3.1 Messhandlungen durchführen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • messen Größen mit selbst gewählten und standardisierten Maßeinheiten (Kilometer und Millimeter, Sekunde, Kilogramm und Gramm, Liter und Milliliter) sowie mit geeigneten Messgeräten (z. B. Meterzähler, Messbecher, Stoppuhr).
  • verwenden Abkürzungen zu den standardisierten Maßeinheiten (km und mm, s, kg und g, l und ml) und notieren Messergebnisse bei Meter und Zentimeter sowie bei Euro und Cent auch mit dem im Alltagsgebrauch üblichen Komma.
  • zerlegen Einheiten innerhalb eines Größenbereichs, wandeln Einheiten um (z. B. 1 l Wasser umfüllen in zwei 500 ml fassende Messbecher oder in vier 250 ml fassende Gefäße) und wechseln Geldbeträge.
  • berechnen Zeitspannen sowie Anfangs- und Endzeitpunkte; sie berücksichtigen dabei die Besonderheit des Größenbereiches Zeitspannen (z. B. 1 h hat 60 min, 1 min hat 60 s, 1 Tag hat 24 h) und notieren Ergebnisse auch in gemischter Schreibweise (z. B. 1 h 25 min).
3.3.2 Größen strukturieren und Größenvorstellungen nutzen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • schätzen Größen mithilfe von Bezugsgrößen aus der Erfahrungswelt (z. B. Bezugsgrößen für 500 ml, 1 l, 1 kg, 1 km) und begründen die Ergebnisse ihrer jeweiligen Schätzung.
  • vergleichen und ordnen Längen, Zeitspannen, Massen sowie Hohlmaße; sie überprüfen ihre Ergebnisse ggf. durch Messen und diskutieren diese im Hinblick auf Plausibilität.
  • nutzen im Alltag gebräuchliche einfache Bruchzahlen (z. B. 1⁄2, 1⁄3, 2⁄4) im Zusammenhang mit Größen und stellen derartige Größen in anderen Schreibweisen dar (z. B. 1⁄2 l = 500 ml, eine Viertelstunde = 15 min).
3.4.1 Daten erfassen und strukturiert darstellen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • sammeln und vergleichen Daten (z. B. Zuschauerzahlen bei Fußballvereinen) aus ihrer unmittelbaren Lebenswirklichkeit und anderen Quellen (z. B. Zeitungen, Schaubilder, Untersuchungen) und stellen sie auch in umfangreicheren Tabellen und Diagrammen (z. B. Balkendiagramm) strukturiert dar.
  • entnehmen relevante Daten und Informationen aus verschiedenen Quellen (z. B. Fahrpläne oder Preislisten) und beschreiben mathematische Zusammenhänge (z. B. … ist die Hälfte von …, funktionale Beziehungen wie … bei doppelter Menge ist der Preis doppelt so hoch …).
  • formulieren zu Tabellen und Diagrammen, auch im Austausch mit anderen, mathematisch sinnvolle Fragen und begründen ihre Antworten (z. B. In welchen Zeitabständen kommt der Bus zwischen 14 Uhr und 19 Uhr? – Insgesamt hat Emil 31 Schulstunden in der Woche, weil …).
  • erschließen und berechnen aus verschiedenen Quellen (z. B. Diagramme, Fahrpläne, Tabellen) auch Daten, die nicht direkt ablesbar sind (z. B. Fahrzeiten von Bussen oder Zügen).
  • entnehmen relevante Daten aus verschiedenen Darstellungsformen (z. B. Schaubilder, Tabellen, Texte) und übertragen die Daten in geeignete andere Darstellungsformen.
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