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Erklärung

Kurztheorie: Reihen 6 · 7 · 8 · 9

Beim Einmaleins mit 6, 7, 8 und 9 entstehen meist zweistellige Produkte. Trotzdem gilt wie immer: Multiplikation = wiederholte Addition. Beispiel: 6 × 4 = 6 + 6 + 6 + 6 = 24. In der Übung werden gemischte Zahlen gezeigt (z. B. auf Äpfeln). Du wählst alle Zahlen an, die zur angegebenen Reihe gehören.

Nützliche Muster

  • 6er-Reihe: wächst in 6er-Schritten: 6, 12, 18, 24, 30, 36, 42, 48, 54…
  • 7er-Reihe: 7, 14, 21, 28, 35, 42, 49, 56, 63…
  • 8er-Reihe: „doppelte Verdopplung“ der 2er-Reihe: 8, 16, 24, 32, 40, 48, 56, 64…
  • 9er-Reihe: besondere Regel: Zehner steigen um 1, Einer fallen um 1 (09, 18, 27, 36, 45, 54, 63, 72, 81). Außerdem: Quersumme ist immer 9 (z. B. 4+5 bei 45).

Allgemeine Lösungsschritte

  1. Lies die Aufgabenstellung (z. B. „Wähle alle Ergebnisse der 7er-Reihe“).
  2. Gehe die Reihe im Kopf vorwärts (oder rückwärts) und präge dir passende Produkte ein.
  3. Vergleiche jede angezeigte Zahl damit und wähle nur die passenden aus.
  4. Nutze Muster/Tipps oben (6er in 6er-Schritten, 9er mit Quersumme 9 …).

Beispiele

1) Ergebnisse der 6er-Reihe auswählen

Gegeben: 3, 6, 10, 18, 20, 30, 33, 34, 36, 46
Richtig: 6, 18, 30, 36 (alle sind Vielfache von 6).

2) Ergebnisse der 7er-Reihe auswählen

Gegeben: 11, 14, 18, 21, 24, 28, 35, 38, 42
Richtig: 14, 21, 28, 35, 42.

3) Ergebnisse der 8er-Reihe auswählen

Gegeben: 8, 12, 16, 24, 32, 33, 40, 48, 55, 64
Richtig: 8, 16, 24, 32, 40, 48, 64 (alles „doppelte Verdopplung“).

4) Ergebnisse der 9er-Reihe auswählen

Gegeben: 27, 36, 45, 52, 63, 70, 72, 81
Richtig: 27, 36, 45, 63, 72, 81 (Quersumme = 9; 52 und 70 fallen raus).

Trainings-Tipps

  • Baue dir „Anker“: 6×5=30, 7×5=35, 8×5=40, 9×5=45 – von dort vor/zurück zählen.
  • Nutze Verknüpfungen: 8er-Reihe = 4er-Reihe verdoppelt, 6er-Reihe = 3er-Reihe verdoppelt.
  • Kontrolle: Teile das Ergebnis durch die Reihe (z. B. 36÷6=6). Geht das glatt, passt es.

Mit regelmäßigem Üben merkst du: Auch große Produkte lassen sich sicher erkennen – und die Reihen 6, 7, 8 und 9 werden zum Kinderspiel.

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  • Multiplizieren mit 6, 7, 8 und 9

Multiplizieren mit 6, 7, 8 und 9 üben

Die Multiplikation mit größeren Zahlen wie 6, 7, 8 und 9 stellt für viele Kinder der 3. Klasse eine besondere Herausforderung dar. Genau hier setzt unsere interaktive Übung auf Schlaumik.de an. Schritt für Schritt lernen die Schülerinnen und Schüler, die wichtigen Reihen sicher zu beherrschen und ihr Wissen nachhaltig zu festigen.

Im Gegensatz zu kleineren Zahlen wie 2, 3, 4 oder 5 sind die Produkte bei diesen Multiplikationen oft zweistellig. Das bedeutet, dass das Gedächtnis stärker beansprucht wird und Kinder ihr Verständnis für Zahlen und Mengen weiterentwickeln. Umso wichtiger ist es, das Einmaleins mit 6, 7, 8 und 9 regelmäßig zu trainieren und durch abwechslungsreiche Aufgaben zu vertiefen.

Die Übung ist klar strukturiert: Auf dem Bildschirm erscheinen verschiedene Zahlen, die auf Objekten wie Äpfeln oder Symbolen dargestellt sind. In der Aufgabenstellung wird eine Zahl genannt, beispielsweise die 7. Nun gilt es, alle Zahlen auszuwählen, die das Ergebnis einer Multiplikation mit dieser Zahl darstellen, also zum Beispiel 14, 21 oder 28. So wiederholt das Kind die gesamte Reihe und verinnerlicht die Ergebnisse spielerisch.

  • Fördert Automatisierung: Durch wiederholtes Üben prägt sich die 6er-, 7er-, 8er- und 9er-Reihe langfristig ein.
  • Visuelle Unterstützung: Farben und Symbole helfen beim Merken und sorgen für Abwechslung.
  • Motivation: Jede richtige Auswahl bringt das Kind auf die nächste Stufe und steigert das Erfolgserlebnis.
  • Lehrplankonform: Orientiert am Lehrplan für die Grundschule und optimal als Ergänzung zum Unterricht geeignet.

Das Besondere an dieser Aufgabe ist, dass sie nicht nur reines Auswendiglernen abfragt, sondern das mathematische Denken und das Verständnis für die Struktur der Multiplikationstabellen fördert. Kinder erkennen, dass die Reihen aufeinander aufbauen und Zusammenhänge bestehen – zum Beispiel, dass die 8er-Reihe eine Verdopplung der 4er-Reihe ist.

Mit dieser Übung entwickeln die Schülerinnen und Schüler Sicherheit im Umgang mit größeren Zahlen, üben ihr Zahlengedächtnis und bauen wichtige Grundlagen für den weiteren Mathematikunterricht auf. So wird das Multiplizieren mit 6, 7, 8 und 9 nicht mehr zur Hürde, sondern zum spannenden Lernabenteuer.

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Malaufgaben Grundschule Mathematik 3. Klasse Multiplikationstabelle Multiplikation 6 Multiplikation 7 Multiplikation 8 Multiplikation 9 Einmaleins online interaktive Übungen

Zugehörige Standards

3.OA.B.5 – Rechengesetze zur Multiplikation und Division anwenden

Eigenschaften der Rechenoperationen als Strategien für Multiplikation und Division nutzen. Beispiele: Wenn 6 × 4 = 24 bekannt ist, dann ist auch 4 × 6 = 24 bekannt (Kommutativgesetz der Multiplikation). 3 × 5 × 2 kann als (3 × 5) × 2 = 15 × 2 = 30 oder als 3 × (5 × 2) = 3 × 10 = 30 berechnet werden (Assoziativgesetz der Multiplikation). Mit dem Distributivgesetz kann man z. B. 8 × 7 als (8 × 5) + (8 × 2) = 40 + 16 = 56 berechnen.

3.OA.C.7 – Multiplizieren und Dividieren im Zahlenraum bis 100

Sicher multiplizieren und dividieren im Zahlenraum bis 100, indem Strategien genutzt werden wie der Zusammenhang zwischen Multiplikation und Division (z. B. wenn 8 × 5 = 40, dann ist auch 40 ÷ 5 = 8) oder Eigenschaften der Rechenoperationen. Am Ende der 3. Klasse sollen alle Produkte zweier einstelliger Zahlen auswendig gewusst werden.

3.1.2 Im Zahlenraum bis zur Million rechnen und Strukturen nutzen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • wenden die Zahlensätze des kleinen Einmaleins sowie deren Umkehrungen (z. B. 42 : 7 = 6 oder 42 : 6 = 7 als Umkehrungen von 6 · 7 = 42) automatisiert und flexibel an.
  • übertragen, auch beim Kopfrechnen, ihre Kenntnisse zu den Zahlensätzen des kleinen Einmaleins sowie des Einspluseins bis 20 in größere Zahlenräume (z. B. 6 · 4 = 24 → 60 · 4 = 240, 12 + 3 = 15 → 120 + 30 = 150) und verwenden dabei die Fachbegriffe addieren, subtrahieren, multiplizieren, dividieren, Summe und Differenz.
  • lösen Aufgaben im Zahlenraum bis zur Million zu allen vier Grundrechenarten.
  • nutzen und erklären Rechenstrategien und entwickeln vorteilhafte Lösungswege; sie vergleichen und bewerten Rechenwege und begründen ihre Ergebnisse.
  • entscheiden passend zu einer gegebenen Aufgabe, welche Art der Berechnung zur Lösung angemessen ist (im Kopf, halbschriftlich, schriftlich) und erstellen sinnvolle und nachvollziehbare Notizen (z. B. Rechenstrich, Zwischenergebnisse, Teilrechnungen).
  • wenden automatisiert die schriftlichen Verfahren der Addition, der Subtraktion (Abziehverfahren), der Multiplikation (ein- und zweistellige Multiplikatoren) und der Division (Divisoren bis einschließlich 10, auch mit Rest) an.
  • begründen, ob Ergebnisse plausibel und richtig sind, indem sie Rechenfehler finden, erklären und korrigieren sowie Ergebnisse durch Überschlag oder Rückbezug auf den Sachzusammenhang überprüfen.
  • beschreiben arithmetische Muster und deren Gesetzmäßigkeit (z. B. beim Rechnen mit ANNA-Zahlen).
  • entwickeln arithmetische Muster, setzen diese fort und verändern sie systematisch (z. B. Zahlenfolgen, Aufgabenfolgen mit strukturierten Päckchen).
Wenn dir ein Problem auffällt, gib uns bitte Bescheid
E.4
Multiplizieren mit 6, 7, 8 und 9
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