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So findest du die Lösung

  1. Schritt 1: Überschrift der Tabelle lesen Schaue zuerst genau auf die Überschrift oder die Regel über der Tabelle. Dort steht zum Beispiel „+ 6“, „– 4“, „· 3“ oder „: 5“. Diese Regel gilt für alle Zahlenpaare in der Tabelle.
  2. Schritt 2: Ein bekanntes Zahlenpaar suchen Suche dir eine Zeile oder Spalte, in der schon zwei passende Zahlen stehen, zum Beispiel links die Ausgangszahl und rechts das Ergebnis. Prüfe: Wenn ich die Regel anwende, passt das Ergebnis wirklich dazu?
  3. Schritt 3: Die Regel ausprobieren Rechne mit den bekannten Zahlen nach: Addiere, subtrahiere, multipliziere oder dividiere so, wie es in der Überschrift steht. So merkst du, wie die Zahlen zusammenhängen und ob du die Regel richtig verstanden hast.
  4. Schritt 4: Freie Felder logisch füllen Überlege bei jedem leeren Feld: Welche Zahl muss hier stehen, damit die Regel stimmt? Nutze dazu die Zahlen, die du schon kennst, und rechne die fehlende Zahl vorwärts oder rückwärts aus.
  5. Schritt 5: Am Ende alles kontrollieren Wenn alle Felder gefüllt sind, gehe die Tabelle Zeile für Zeile oder Spalte für Spalte durch und überprüfe jede Rechnung noch einmal. Nur wenn alle Rechenregeln stimmen, ist die Tabelle richtig wiederhergestellt.
Tipp: Wenn du unsicher bist, schreibe dir die Rechnungen neben die Tabelle oder auf ein Schmierblatt. So kannst du in Ruhe ausprobieren und siehst besser, welche Zahlen wirklich zusammenpassen.

Beispiele

  • Regel: „+ 5“, Tabelle mit Paaren (2 | ?), (7 | 12), (? | 15) – Schaue zuerst auf das bekannte Paar (7 | 12): 7 + 5 = 12, also stimmt die Regel. Für (2 | ?) rechnest du 2 + 5 = 7, also gehört die 7 in das freie Feld. Für (? | 15) fragst du: Welche Zahl plus 5 ergibt 15? 10 + 5 = 15, also gehört die 10 in das leere Feld.
  • Regel: „· 3“, Tabelle mit Ausgangszahlen 4, ?, 9 und Ergebnissen ?, 21, 27 – Viele Kinder glauben, dass sie einfach irgendeine Zahl einsetzen dürfen. Richtig ist: Du musst immer mit 3 malnehmen. 4 · 3 = 12, also gehört zur 4 die 12. 9 · 3 = 27, das passt schon. Für das Ergebnis 21 suchst du die passende Ausgangszahl: ? · 3 = 21, also 7 · 3 = 21, also gehört die 7 in das freie Feld bei den Ausgangszahlen.
  • Regel: „– 4“, Tabelle mit Paaren (15 | 11), (? | 6), (20 | ?) – Prüfe zuerst das bekannte Paar: 15 – 4 = 11, die Regel stimmt. Für (? | 6) fragst du: Welche Zahl minus 4 ergibt 6? 10 – 4 = 6, also gehört die 10 vorne hin. Für (20 | ?) rechnest du 20 – 4 = 16, also trägst du 16 in das freie Ergebnisfeld ein.
  • Regel: „: 2“, Tabelle mit Ausgangszahlen ?, 18, 24 und Ergebnissen 7, ?, 12 – Viele Kinder teilen in Gedanken falsch herum. Richtig ist: Die Ausgangszahl wird durch 2 geteilt. Für das Ergebnis 7 suchst du die passende Ausgangszahl: ? : 2 = 7, also 14 : 2 = 7, die 14 gehört nach oben. 24 : 2 = 12, das passt schon. Für die 18 suchst du das Ergebnis: 18 : 2 = 9, also kommt die 9 in das freie Ergebnisfeld.
  • Regel: „+ 9“, Alltagssituation: In einer Spalte stehen Startpunkte beim Spiel (3, 5, ?) und in der zweiten Spalte die Punkte nach einer Runde (?, 14, 20) – Du weißt: Nach jeder Runde kommen 9 Punkte dazu. 5 + 9 = 14, das passt. Für die 3 rechnest du 3 + 9 = 12, also gehört 12 in das freie Feld bei den Ergebnissen. Für das Ergebnis 20 fragst du: Welche Startzahl plus 9 ergibt 20? 11 + 9 = 20, also gehört die 11 in das letzte freie Startfeld.
Merke dir: In jeder Tabelle gilt eine feste Rechenregel für alle Zahlenpaare. Erst wenn du diese Regel wirklich verstanden hast und sie überall stimmt, ist die Tabelle richtig wiederhergestellt.

Strategien zum Üben

  • Beginne immer mit den Zahlenpaaren, die schon vollständig sind, und überprüfe damit die Regel.
  • Rechne fehlende Zahlen notfalls rückwärts: Frage dich, welche Zahl vor oder nach der Rechnung stehen muss.
  • Streiche im Kopf Zahlen ab, die du schon sicher zugeordnet hast, damit du den Überblick behältst.
  • Sprich deine Rechenschritte leise mit: „Plus 7“, „mal 3“, „geteilt durch 2“ – so prägst du dir die Regel besser ein.
  • Wenn du feststeckst, überspringe eine Zeile und arbeite an einer anderen weiter. Oft wird es später klarer.
Zusätzlicher Tipp: Erfinde selbst kleine Tabellen mit einer einfachen Regel und lasse sie von einer Freundin, einem Freund oder deinen Eltern lösen. Wenn du erklären kannst, wie deine Tabelle funktioniert, hast du das Prinzip wirklich verstanden.

Selbstkontrolle

  • Habe ich die Regel über der Tabelle richtig gelesen und überall gleich angewendet?
  • Passen alle Zahlenpaare zur Rechenregel, wenn ich sie noch einmal nachrechne?
  • Gibt es irgendwo ein Ergebnis, das „komisch“ aussieht, zum Beispiel viel zu groß oder zu klein?
  • Kann ich bei einem beliebigen Zahlenpaar erklären, wie ich von der einen Zahl zur anderen komme?
  • Wenn ich eine Zahl ändere, wird dann auch klar, warum die Tabelle vorher nicht gestimmt hat?

Die Fähigkeit, eine Tabelle wiederherzustellen, ist wichtig, weil Kinder dabei nicht nur rechnen, sondern auch Muster und Zusammenhänge zwischen Zahlen erkennen. Sie lernen, eine Regel zu entdecken und konsequent anzuwenden.

Diese Kompetenz hilft später beim Arbeiten mit größeren Tabellen, Diagrammen und sogar bei Funktionen in höheren Klassen. Wer früh übt, in Tabellen logisch zu denken, kann Informationen besser ordnen, auswerten und sicher mit Zahlen umgehen.

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Zahlenmuster in Tabellen entdecken – Matheübung 3. Klasse

In dieser Übung für die 3. Klasse dreht sich alles darum, eine Tabelle mit Zahlen wiederherzustellen. Die Zahlen sind nach einem bestimmten Muster angeordnet, zum Beispiel: Im ersten Spaltenfeld steht die Ausgangszahl, in der zweiten Spalte das Ergebnis einer Rechnung. Deine Aufgabe ist es, dieses Muster zu erkennen und die durcheinandergeratenen Zahlen wieder an die richtige Stelle zu schieben.

Ob Addition, Subtraktion, Multiplikation oder Division – bei jeder Tabelle steht oben, welche Rechenregel gilt. Vielleicht heißt es: „Teile durch 3“ oder „Addiere 7“. Du schaust dir die vorhandenen Zahlen an, probierst im Kopf oder auf dem Papier und findest heraus, welche Zahlen zusammenpassen. So trainierst du ganz nebenbei das sichere Rechnen im Zahlenraum der 3. Klasse.

Für Kinder ist diese Übung wie ein kleines Zahlenrätsel: Die begrenzte Anzahl an Zahlen hilft dabei, Schritt für Schritt die richtige Lösung zu finden. Je mehr Zahlen du richtig einordnest, desto leichter wird der Rest. Am Ende ist die ganze Tabelle wieder vollständig – und du kannst zur nächsten Aufgabe weitergehen, in der ein neues Muster auf dich wartet.

Auch für Eltern und Lehrkräfte eignet sich diese Seite, um das Verständnis für Rechenoperationen und Zahlbeziehungen zu fördern. Die Kinder üben nicht nur das Rechnen selbst, sondern auch genaues Hinschauen, logisches Denken und systematisches Probieren. So werden wichtige Grundlagen für späteres Arbeiten mit Tabellen, Diagrammen und funktionalen Zusammenhängen gelegt.

  • festigt das Einmaleins sowie Plus- und Minusaufgaben
  • fördert das Erkennen von Mustern und Regeln in Tabellen
  • trainiert logisches Denken und Konzentration
  • eignet sich für individuelles Üben, Partnerarbeit oder Stationenlernen

Die farbige und übersichtliche Darstellung auf Schlaumik.de macht das Üben angenehm und motivierend. Kinder können in ihrem eigenen Tempo arbeiten, Aufgaben wiederholen und sich schrittweise steigern. So wird aus trockenen Zahlen eine spannende Entdeckungsreise durch die Welt der Mathematik.

Tags

Zahlenmuster Rechentabellen Plus und Minus Einmaleins Mal und Geteilt funktionale Zuordnungen logisches Denken Zahlenrätsel Konzentration 3. Klasse Mathematik

Zugehörige Standards

3.G.A.1 – Eigenschaften von Formen erkennen und vergleichen

Verstehen, dass Formen in verschiedenen Kategorien (z. B. Rauten, Rechtecke, Quadrate) gemeinsame Eigenschaften haben können (z. B. vier Seiten) und dass diese gemeinsamen Eigenschaften eine größere Kategorie (z. B. Vierecke) bilden können. Rauten, Rechtecke und Quadrate als Beispiele für Vierecke erkennen und weitere Vierecke zeichnen, die nicht zu diesen Unterkategorien gehören.

3.1.2 Im Zahlenraum bis zur Million rechnen und Strukturen nutzen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • wenden die Zahlensätze des kleinen Einmaleins sowie deren Umkehrungen (z. B. 42 : 7 = 6 oder 42 : 6 = 7 als Umkehrungen von 6 · 7 = 42) automatisiert und flexibel an.
  • übertragen, auch beim Kopfrechnen, ihre Kenntnisse zu den Zahlensätzen des kleinen Einmaleins sowie des Einspluseins bis 20 in größere Zahlenräume (z. B. 6 · 4 = 24 → 60 · 4 = 240, 12 + 3 = 15 → 120 + 30 = 150) und verwenden dabei die Fachbegriffe addieren, subtrahieren, multiplizieren, dividieren, Summe und Differenz.
  • lösen Aufgaben im Zahlenraum bis zur Million zu allen vier Grundrechenarten.
  • nutzen und erklären Rechenstrategien und entwickeln vorteilhafte Lösungswege; sie vergleichen und bewerten Rechenwege und begründen ihre Ergebnisse.
  • entscheiden passend zu einer gegebenen Aufgabe, welche Art der Berechnung zur Lösung angemessen ist (im Kopf, halbschriftlich, schriftlich) und erstellen sinnvolle und nachvollziehbare Notizen (z. B. Rechenstrich, Zwischenergebnisse, Teilrechnungen).
  • wenden automatisiert die schriftlichen Verfahren der Addition, der Subtraktion (Abziehverfahren), der Multiplikation (ein- und zweistellige Multiplikatoren) und der Division (Divisoren bis einschließlich 10, auch mit Rest) an.
  • begründen, ob Ergebnisse plausibel und richtig sind, indem sie Rechenfehler finden, erklären und korrigieren sowie Ergebnisse durch Überschlag oder Rückbezug auf den Sachzusammenhang überprüfen.
  • beschreiben arithmetische Muster und deren Gesetzmäßigkeit (z. B. beim Rechnen mit ANNA-Zahlen).
  • entwickeln arithmetische Muster, setzen diese fort und verändern sie systematisch (z. B. Zahlenfolgen, Aufgabenfolgen mit strukturierten Päckchen).
Wenn dir ein Problem auffällt, gib uns bitte Bescheid
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