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Allgemeine Lösungsschritte

  1. Lies die Aufgabe aufmerksam. Schau dir beide Rechenausdrücke genau an. Sie enthalten Klammern – und die zeigen dir, wo du zuerst rechnen musst. In der Mitte steht ein leeres Kästchen für das richtige Zeichen: <, > oder =.
  2. Rechne zuerst die Klammern aus. Was in der Klammer steht, wird immer zuerst berechnet. Zum Beispiel: (254 + 121) = 375.
  3. Setze das Ergebnis der Klammer in die Aufgabe ein. Danach rechnest du den Rest der Aufgabe weiter – Plus oder Minus. Beispiel: 132 + 375 = 507.
  4. Berechne auch die zweite Seite. Mach genau dasselbe dort: zuerst Klammern lösen, dann weiterrechnen.
  5. Vergleiche die beiden Ergebnisse.
    • Wenn das erste Ergebnis größer ist → >
    • Wenn das zweite größer ist → <
    • Wenn beide gleich sind → =
  6. Kontrolliere dein Ergebnis. Lies beide Seiten noch einmal und prüfe, ob dein Zeichen richtig passt.
Tipp: Wenn du mehrere Klammern siehst, rechne sie von innen nach außen. So behältst du den Überblick und vermeidest Fehler.

Beispiele

  • Beispiel 1: 132 + (254 + 121) = 507 → 231 + (105 + 163) = 499 → 507 > 499
  • Beispiel 2: 302 + (154 + 231) = 687 → 988 − (213 + 163) = 612 → 687 > 612
  • Beispiel 3: 451 + (321 − 210) = 562 → 679 − (567 − 426) = 538 → 562 > 538
Merke: Klammern ändern die Reihenfolge beim Rechnen. Immer zuerst das berechnen, was in der Klammer steht! Dann folgt Plus oder Minus außerhalb der Klammern.

Strategien zum Üben

  • Arbeite Schritt für Schritt – erst die Klammer, dann den Rest.
  • Schreibe Zwischenergebnisse auf, damit du nichts vergisst.
  • Überprüfe dein Zeichen, indem du beide Ergebnisse laut vergleichst.
  • Wechsle zwischen Additionen und Subtraktionen, um sicherer zu werden.
Extra-Tipp: Wenn dir Klammern schwerfallen, setze Farben ein: Markiere die Klammern farbig – so weißt du, welche Rechnung zuerst kommt.

Kurz-Check

  • Habe ich alle Klammern zuerst berechnet?
  • Habe ich die richtigen Rechenzeichen beachtet?
  • Stimmt mein Vergleich – ist das Zeichen logisch?
  • Kann ich erklären, warum ich dieses Zeichen gewählt habe?

Diese Übung hilft dir, Reihenfolgen beim Rechnen richtig zu verstehen. Du lernst, wie Klammern den Ablauf verändern und wie du Ausdrücke mit mehreren Rechenschritten sicher vergleichst. So wirst du im Rechnen mit großen Zahlen und Klammern immer sicherer – eine wichtige Grundlage für spätere Themen wie Terme und Gleichungen.

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  • Rechenaufgaben mit Klammern vergleichen

Vergleiche Rechenaufgaben mit Klammern richtig

In dieser Übung für die 3. Klasse lernen Kinder, Rechenaufgaben mit Klammern zu vergleichen. Klammern zeigen an, welche Rechenoperation zuerst ausgeführt wird. Das Kind muss also genau überlegen, in welcher Reihenfolge es die Aufgaben löst – und anschließend die Ergebnisse miteinander vergleichen.

Auf dem Bildschirm erscheinen zwei mathematische Ausdrücke, die Additionen und Subtraktionen mit Klammern enthalten. Zwischen ihnen befindet sich ein leeres Kästchen, in das das richtige Zeichen eingesetzt werden soll: < (kleiner als), > (größer als) oder = (gleich). Das Kind rechnet beide Aufgaben nacheinander aus und entscheidet, welcher Ausdruck den größeren oder kleineren Wert hat.

Beispielhafte Aufgaben:

  • 879 − (347 + 122) < (232 + 147) + 300
  • (134 + 521) − 245 > 896 − (241 + 110)
  • 760 − (550 − 120) = (844 − 624) + 110

Durch das Lösen dieser Aufgaben verstehen Kinder, dass Klammern die Reihenfolge der Rechenschritte verändern. Sie müssen zuerst die Berechnung innerhalb der Klammern durchführen, bevor sie die restliche Aufgabe bearbeiten. Danach werden die Ergebnisse der beiden Ausdrücke verglichen – wie bei einem normalen Zahlvergleich.

Diese Übung fördert:

  • Verständnis der Rechenregeln – zuerst Klammern, dann Plus oder Minus,
  • logisches Denken – schrittweises Rechnen und Vergleichen,
  • Konzentration – beide Aufgaben genau berechnen und im Gedächtnis behalten,
  • Mathematische Sicherheit – Arbeit mit dreistelligen Zahlen und Klammern.

Das bunte Design mit klaren Zahlen und kindgerechten Figuren sorgt für Motivation und Freude beim Lernen. Kinder entwickeln ein besseres Verständnis dafür, wie Klammern das Ergebnis verändern und warum die richtige Reihenfolge in der Mathematik wichtig ist. Mit jeder Runde werden sie sicherer im Rechnen und Vergleichen von Ausdrücken.

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Rechenaufgaben mit Klammern Zahlen vergleichen

Zugehörige Standards

3.NBT.A.2 – Addieren und Subtrahieren bis 1000

Sicher addieren und subtrahieren im Zahlenraum bis 1000 unter Anwendung von Strategien und Verfahren, die auf dem Stellenwertsystem, den Eigenschaften der Rechenoperationen und dem Zusammenhang zwischen Addition und Subtraktion beruhen.

3.1.1 Zahlen strukturiert darstellen und Zahlbeziehungen formulieren

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • orientieren sich im Zahlenraum bis zur Million durch flexibles Zählen (vorwärts, rückwärts, in Schritten); sie ordnen und vergleichen Zahlen (auch anhand des Zahlenstrahls) und begründen Beziehungen zwischen Zahlen (z. B. Teiler, Vielfache).
  • erkennen und nutzen Strukturen bei der Zahlerfassung (z. B. 1000 als 10 H oder als 100 Z) und begründen ihre Vorgehensweise.
  • nutzen planvoll und systematisch die Struktur des Zehnersystems (Bündelung, Stellenwert) und begründen Beziehungen zwischen verschiedenen Zahldarstellungen (z. B. Stellenwertschreibweise, Stufenschrift: 734 → 7H 3Z 4E, Zahlwort, Einerwürfel/Zehnerstangen/Hunderterplatten), um sicher über das dekadische Stellenwertsystem zu verfügen.
  • schätzen und bestimmen Anzahlen (z. B. Reiskörner) und vergleichen Zahlen im Zahlenraum bis zur Million unter Verwendung von Fachbegriffen; sie begründen und bewerten dabei verschiedene Vorgehensweisen (z. B. bei Fermi-Aufgaben).
  • zerlegen Zahlen im Zahlenraum bis zur Million (z. B. 1000 = 100 + 900; 10000 = 1000 + 9000; 100000 = 10000 + 90000; 1000000 = 10 · 100000) und erläutern dabei Zusammenhänge und Strukturen.
3.1.2 Im Zahlenraum bis zur Million rechnen und Strukturen nutzen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • wenden die Zahlensätze des kleinen Einmaleins sowie deren Umkehrungen (z. B. 42 : 7 = 6 oder 42 : 6 = 7 als Umkehrungen von 6 · 7 = 42) automatisiert und flexibel an.
  • übertragen, auch beim Kopfrechnen, ihre Kenntnisse zu den Zahlensätzen des kleinen Einmaleins sowie des Einspluseins bis 20 in größere Zahlenräume (z. B. 6 · 4 = 24 → 60 · 4 = 240, 12 + 3 = 15 → 120 + 30 = 150) und verwenden dabei die Fachbegriffe addieren, subtrahieren, multiplizieren, dividieren, Summe und Differenz.
  • lösen Aufgaben im Zahlenraum bis zur Million zu allen vier Grundrechenarten.
  • nutzen und erklären Rechenstrategien und entwickeln vorteilhafte Lösungswege; sie vergleichen und bewerten Rechenwege und begründen ihre Ergebnisse.
  • entscheiden passend zu einer gegebenen Aufgabe, welche Art der Berechnung zur Lösung angemessen ist (im Kopf, halbschriftlich, schriftlich) und erstellen sinnvolle und nachvollziehbare Notizen (z. B. Rechenstrich, Zwischenergebnisse, Teilrechnungen).
  • wenden automatisiert die schriftlichen Verfahren der Addition, der Subtraktion (Abziehverfahren), der Multiplikation (ein- und zweistellige Multiplikatoren) und der Division (Divisoren bis einschließlich 10, auch mit Rest) an.
  • begründen, ob Ergebnisse plausibel und richtig sind, indem sie Rechenfehler finden, erklären und korrigieren sowie Ergebnisse durch Überschlag oder Rückbezug auf den Sachzusammenhang überprüfen.
  • beschreiben arithmetische Muster und deren Gesetzmäßigkeit (z. B. beim Rechnen mit ANNA-Zahlen).
  • entwickeln arithmetische Muster, setzen diese fort und verändern sie systematisch (z. B. Zahlenfolgen, Aufgabenfolgen mit strukturierten Päckchen).
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