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Erklärung

Allgemeine Lösungsschritte

  1. Lies die Aufgabe genau. Schau dir an, welche Zahl du multiplizieren sollst. Meist ist es eine zweistellige Zahl, z. B. 48 × 4 oder 59 × 6.
  2. Zerlege die zweistellige Zahl in Zehner und Einer. Beispiel:
    • 48 → 40 und 8
    • 59 → 50 und 9
    So wird das Rechnen einfacher.
  3. Multipliziere beide Teile einzeln mit der einstelligen Zahl. Rechne zuerst die Zehner, dann die Einer:
    • (40 × 4) = 160
    • (8 × 4) = 32
  4. Addiere die beiden Ergebnisse. 160 + 32 = 192. Das ist das Endergebnis der Aufgabe.
  5. Kontrolliere dein Ergebnis. Überlege, ob das Ergebnis zur Aufgabe passt. Wenn du mit einer größeren Zahl multiplizierst, muss auch das Ergebnis größer sein.
Tipp: Wenn du beim Multiplizieren unsicher bist, kannst du zuerst die kleineren Aufgaben lösen, z. B. 4 × 8 oder 6 × 9, und dann die Zehner dazunehmen.

Beispiele

  • Beispiel 1: 59 × 6 = (50 × 6) + (9 × 6) = 300 + 54 = 354
  • Beispiel 2: 48 × 4 = (40 × 4) + (8 × 4) = 160 + 32 = 192
  • Beispiel 3: 37 × 5 = (30 × 5) + (7 × 5) = 150 + 35 = 185
Merke: Beim Multiplizieren darfst du die Zahl in Zehner und Einer zerlegen. Du multiplizierst jeden Teil extra und addierst die Ergebnisse. Das nennt man auch Zerlegen nach Stellenwerten.

Strategien zum Üben

  • Sprich dir beim Rechnen jeden Schritt leise vor: „40 × 4 = 160, 8 × 4 = 32, zusammen = 192.“
  • Überprüfe mit einer Überschlagsrechnung, ob dein Ergebnis stimmt.
  • Male dir zur Hilfe Stellenwertblöcke oder Zahlenstrahlen auf.
  • Übe mit verschiedenen Zahlen – manchmal mit 20er, manchmal mit 90er.
Extra-Tipp: Du kannst diese Methode auch rückwärts nutzen, um eine schwierige Aufgabe zu kontrollieren: Wenn du z. B. 48 × 4 = 192 rechnest, prüfe, ob 192 ÷ 4 = 48 ergibt.

Kurz-Check

  • Habe ich die Zahl richtig in Zehner und Einer zerlegt?
  • Habe ich beide Teile richtig multipliziert?
  • Habe ich die Ergebnisse addiert?
  • Ist mein Ergebnis sinnvoll?

Diese Übung zeigt, dass Multiplikation logisch aufgebaut ist. Kinder lernen, Zahlen in Teile zu zerlegen und Schritt für Schritt zu denken. So wird das Rechnen sicherer und bereitet auf die schriftliche Multiplikation vor.

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  • Multiplikation mit Zerlegung in Zehner und Einer

Lerne das Multiplizieren nach Stellenwerten!

In dieser Übung für die 3. Klasse lernen Kinder, wie man Multiplikationen durch Zerlegung in Zehner und Einer richtig löst. Das Ziel ist, zu verstehen, dass man eine zweistellige Zahl in ihre Stellenwerte zerlegen kann, um das Rechnen zu vereinfachen.

Beispiel: Wenn man 48 × 4 rechnen soll, kann man die 48 in 40 und 8 zerlegen. Dann ergibt sich: (40 × 4) + (8 × 4) = 160 + 32 = 192.

So entsteht ein klarer Rechenweg:

  • Schritt 1: Zerlege die zweistellige Zahl in Zehner und Einer.
  • Schritt 2: Multipliziere jeden Teil mit der einstelligen Zahl.
  • Schritt 3: Addiere beide Teilergebnisse.

In der Übung sehen Kinder Aufgaben wie:

  • 59 × 6 = (50 × 6) + (9 × 6) = 300 + 54 = 354
  • 48 × 4 = (40 × 4) + (8 × 4) = 160 + 32 = 192
  • 37 × 5 = (30 × 5) + (7 × 5) = 150 + 35 = 185

Dabei müssen Kinder manchmal fehlende Zahlen ergänzen oder das richtige Ergebnis auswählen. Das schult Konzentration, Zahlensinn und das Verständnis für das Stellenwertsystem.

Diese Methode zeigt, dass Multiplikation nicht nur Auswendiglernen bedeutet, sondern auf einem logischen Aufbau basiert: Jede Zahl setzt sich aus Zehnern und Einern zusammen, die getrennt multipliziert und dann addiert werden.

Mit regelmäßigem Üben entwickeln Kinder ein tieferes Verständnis für Zahlen, lernen strukturiert zu denken und bereiten sich auf die schriftliche Multiplikation in höheren Klassen vor.

Tags

Kopfrechnen Grundschule Zehner und Einer Rechenverständnis Multiplikation Stellenwertsystem Mathe Klasse 3 Zerlegung Rechenschritte

Zugehörige Standards

3.OA.A.3 – Textaufgaben mit Multiplikation und Division lösen

Multiplikation und Division im Zahlenraum bis 100 anwenden, um Textaufgaben zu lösen. Dazu gehören Situationen mit gleichen Gruppen, Anordnungen oder Messmengen. Kinder nutzen Zeichnungen oder Gleichungen mit einem Symbol für die unbekannte Zahl, um das Problem darzustellen.

3.OA.B.5 – Rechengesetze zur Multiplikation und Division anwenden

Eigenschaften der Rechenoperationen als Strategien für Multiplikation und Division nutzen. Beispiele: Wenn 6 × 4 = 24 bekannt ist, dann ist auch 4 × 6 = 24 bekannt (Kommutativgesetz der Multiplikation). 3 × 5 × 2 kann als (3 × 5) × 2 = 15 × 2 = 30 oder als 3 × (5 × 2) = 3 × 10 = 30 berechnet werden (Assoziativgesetz der Multiplikation). Mit dem Distributivgesetz kann man z. B. 8 × 7 als (8 × 5) + (8 × 2) = 40 + 16 = 56 berechnen.

3.OA.C.7 – Multiplizieren und Dividieren im Zahlenraum bis 100

Sicher multiplizieren und dividieren im Zahlenraum bis 100, indem Strategien genutzt werden wie der Zusammenhang zwischen Multiplikation und Division (z. B. wenn 8 × 5 = 40, dann ist auch 40 ÷ 5 = 8) oder Eigenschaften der Rechenoperationen. Am Ende der 3. Klasse sollen alle Produkte zweier einstelliger Zahlen auswendig gewusst werden.

3.1.2 Im Zahlenraum bis zur Million rechnen und Strukturen nutzen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • wenden die Zahlensätze des kleinen Einmaleins sowie deren Umkehrungen (z. B. 42 : 7 = 6 oder 42 : 6 = 7 als Umkehrungen von 6 · 7 = 42) automatisiert und flexibel an.
  • übertragen, auch beim Kopfrechnen, ihre Kenntnisse zu den Zahlensätzen des kleinen Einmaleins sowie des Einspluseins bis 20 in größere Zahlenräume (z. B. 6 · 4 = 24 → 60 · 4 = 240, 12 + 3 = 15 → 120 + 30 = 150) und verwenden dabei die Fachbegriffe addieren, subtrahieren, multiplizieren, dividieren, Summe und Differenz.
  • lösen Aufgaben im Zahlenraum bis zur Million zu allen vier Grundrechenarten.
  • nutzen und erklären Rechenstrategien und entwickeln vorteilhafte Lösungswege; sie vergleichen und bewerten Rechenwege und begründen ihre Ergebnisse.
  • entscheiden passend zu einer gegebenen Aufgabe, welche Art der Berechnung zur Lösung angemessen ist (im Kopf, halbschriftlich, schriftlich) und erstellen sinnvolle und nachvollziehbare Notizen (z. B. Rechenstrich, Zwischenergebnisse, Teilrechnungen).
  • wenden automatisiert die schriftlichen Verfahren der Addition, der Subtraktion (Abziehverfahren), der Multiplikation (ein- und zweistellige Multiplikatoren) und der Division (Divisoren bis einschließlich 10, auch mit Rest) an.
  • begründen, ob Ergebnisse plausibel und richtig sind, indem sie Rechenfehler finden, erklären und korrigieren sowie Ergebnisse durch Überschlag oder Rückbezug auf den Sachzusammenhang überprüfen.
  • beschreiben arithmetische Muster und deren Gesetzmäßigkeit (z. B. beim Rechnen mit ANNA-Zahlen).
  • entwickeln arithmetische Muster, setzen diese fort und verändern sie systematisch (z. B. Zahlenfolgen, Aufgabenfolgen mit strukturierten Päckchen).
3.1.3 Sachsituationen und Mathematik in Beziehung setze

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • entnehmen relevante Informationen aus verschiedenen Quellen (z. B. aus Texten oder Tabellen) und formulieren dazu mathematische Fragestellungen.
  • zeigen bei mehrschrittigen Sachaufgaben Zusammenhänge zwischen den einzelnen Lösungsschritten und der Sachsituation auf und begründen diese auch im Austausch mit anderen.
  • entwickeln, nutzen und bewerten geeignete Darstellungsformen (z. B. Skizzen, Begriffstripel, Texte, Tabellen, Diagramme) für das Bearbeiten mathematischer Probleme.
  • erweitern und verkürzen Sachsituationen, um Zusammenhänge zu erfassen und zu erklären, und beschaffen sich ggf. geeignete, noch fehlende Informationen (z. B. bei Fermi-Aufgaben).
  • entwickeln und nutzen Strategien zur Problemlösung (z. B. Vorwärts- oder Rückwärtsarbeiten) und übertragen diese Strategien auf analoge Aufgaben.
  • finden mathematische Lösungen zu Sachsituationen, vergleichen und wertschätzen ihre Lösungswege und begründen auch im Austausch mit anderen, ob ein genaues Ergebnis notwendig ist oder eine Überschlagsrechnung ausreicht (z. B. in Rechenkonferenzen).
  • bestimmen die Anzahl der verschiedenen Möglichkeiten bei einfachen kombinatorischen Aufgabenstellungen (z. B. mögliche Kombinationen von 3 T-Shirts, 3 Hosen und 2 Paar Socken) durch probierendes und systematisches Vorgehen und stellen Ergebnisse strukturiert dar (z. B. in Baumdiagrammen, in Zeichnungen oder in Tabellen).
Wenn dir ein Problem auffällt, gib uns bitte Bescheid
F.13
Multiplikation mit Zerlegung in Zehner und Einer
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