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Erklärung

So findest du die Lösung

  1. Lies die Aufgabe genau durch: Schau dir zuerst an, welche Maßeinheiten vorkommen, zum Beispiel Kilogramm und Gramm oder Meter und Zentimeter. Achte auch darauf, ob du plus oder minus rechnen sollst.
  2. Ordne die Einheiten: Schreibe dir die Größen übersichtlich untereinander auf, jede Einheit in eine eigene Spalte, zum Beispiel kg unter kg und g unter g. So behältst du den Überblick.
  3. Rechne die kleineren Einheiten zuerst: Beginne mit Gramm, Zentimetern oder Minuten. Addiere oder subtrahiere diese Zahlen. Wenn es zu viel oder zu wenig wird, rechnest du in die größere Einheit um (zum Beispiel 1000 g = 1 kg).
  4. Übertrage in die größere Einheit: Wenn du z. B. 1250 g hast, machst du daraus 1 kg 250 g. Schreibe die zusätzlichen Kilogramm oder Meter zur größeren Einheit dazu.
  5. Kontrolliere dein Ergebnis: Lies deine Lösung noch einmal: Passen die Einheiten zusammen? Hast du richtig umgerechnet und nichts vergessen?
Tipp: Wenn du unsicher bist, rechne alles kurz in die kleinere Einheit um (zum Beispiel nur in Gramm oder nur in Zentimeter). Löse die Aufgabe, und wandle das Ergebnis am Ende wieder in kg und g oder m und cm zurück.

Beispiele

  • 5 kg 500 g + 4 kg 650 g = 10 kg 150 g (Erst 500 g + 650 g = 1150 g = 1 kg 150 g, dann 5 kg + 4 kg + 1 kg = 10 kg)
  • 2 m 35 cm + 1 m 80 cm = 4 m 15 cm (35 cm + 80 cm = 115 cm = 1 m 15 cm, dann 2 m + 1 m + 1 m = 4 m)
  • 7 kg 200 g − 3 kg 750 g = 3 kg 450 g (Du kannst 7 kg 200 g in 6 kg 1200 g umwandeln: 1200 g − 750 g = 450 g, 6 kg − 3 kg = 3 kg)
Merke dir: Bei Aufgaben mit Maßeinheiten musst du immer gleiche Einheiten zusammenrechnen. Rechne also Gramm mit Gramm, Kilogramm mit Kilogramm, Zentimeter mit Zentimeter und so weiter. Wenn es zu viele kleine Einheiten werden, kannst du sie in eine größere Einheit umwandeln, zum Beispiel 100 cm = 1 m oder 60 min = 1 h.

Strategien zum Üben

  • Übe zuerst nur mit einer Art von Maßeinheit, zum Beispiel nur mit Kilogramm und Gramm. Wenn du sicher bist, nimmst du Längen oder Zeiten dazu.
  • Male dir zur Hilfe eine Tabelle mit Spalten für kg und g oder m und cm und trage die Zahlen dort ein.
  • Nutze Alltagsbeispiele: Stell dir vor, du wiegst Obst, misst ein Seil oder stoppst die Zeit beim Spielen, und formuliere dazu eigene Rechenaufgaben.
  • Kontrolliere jede Aufgabe, indem du sie anders herum rechnest, zum Beispiel das Ergebnis minus eine Zahl wieder zurück.
  • Übe regelmäßig in kleinen Portionen, statt alles auf einmal zu machen. So bleiben die Umrechnungen besser im Kopf.
Zusätzlicher Tipp: Lege dir eine kleine Übersicht neben den Arbeitsplatz, zum Beispiel: 1000 g = 1 kg, 100 cm = 1 m, 60 min = 1 h. So kannst du beim Rechnen schnell nachschauen, bis du die Umrechnungen sicher auswendig kannst.

Selbstkontrolle

  • Habe ich alle Einheiten richtig untereinander geschrieben (kg unter kg, g unter g, m unter m, cm unter cm)?
  • Habe ich zuerst die kleineren Einheiten richtig addiert oder subtrahiert?
  • Habe ich überprüft, ob ich kleine Einheiten in große umwandeln muss (zum Beispiel 1000 g = 1 kg)?
  • Ergibt meine Lösung in einer Alltagssituation Sinn (zum Beispiel beim Wiegen, Messen oder Zeitmessen)?
  • Kann ich die Aufgabe mit einer anderen Rechnung kontrollieren, zum Beispiel Ergebnis − eine Zahl = die andere Zahl?

Das Rechnen mit Maßeinheiten ist wichtig, damit Kinder Mathe im Alltag sicher anwenden können. Sie lernen, was ein Meter, ein Kilogramm oder eine Minute wirklich bedeuten und wie man damit rechnet.

Wer Plus- und Minusaufgaben mit Längen, Gewichten und Zeiten gut beherrscht, kann Einkäufe besser einschätzen, Entfernungen verstehen und Zeiten planen. Diese Kompetenz ist eine wichtige Grundlage für den weiteren Mathematikunterricht und für viele Situationen im täglichen Leben.

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Rechnen mit Maßeinheiten in der 3. Klasse

Mathematische Operationen mit Maßeinheiten machen Mathe lebendig und alltagsnah. In dieser Übung für die 3. Klasse üben Kinder, mit Längen, Gewichten und Zeiten zu rechnen. So verstehen sie nicht nur Zahlen besser, sondern auch, was ein Meter, ein Kilogramm oder eine Minute im echten Leben bedeuten.

Die Kinder sehen auf dem Bildschirm Rechenaufgaben mit verschiedenen Maßeinheiten. Zum Beispiel: „5 kg 500 g + 4 kg 650 g“ oder „2 m 35 cm + 1 m 80 cm“. Schritt für Schritt lernen sie, wie man Einheiten geschickt umrechnet und richtig zusammenrechnet. Dabei erinnern sie sich daran, wie viele Gramm ein Kilogramm hat oder wie viele Zentimeter in einem Meter stecken.

Die Aufgaben sind klar aufgebaut: Zu jeder Maßeinheit gibt es ein eigenes Feld, in das die Kinder die richtige Zahl eintragen. So behalten sie den Überblick und merken schnell, ob sie richtig gedacht haben. Wenn die Antwort stimmt, geht es direkt zur nächsten Aufgabe mit neuen Zahlen oder einer anderen Rechenart, zum Beispiel Minus statt Plus.

Für Kinder ist das eine tolle Möglichkeit, Mathe mit Alltagssituationen zu verbinden: Obst wiegen, Stoff abmessen oder die Dauer eines Spiels bestimmen – überall begegnen ihnen Maßeinheiten. Eltern und Lehrkräfte können die Übungen nutzen, um das Umrechnen und Rechnen mit Einheiten spielerisch zu festigen.

  • fördert sicheres Umrechnen von Längen, Gewichten und Zeiten
  • trainiert Plus- und Minusaufgaben mit Maßeinheiten
  • stärkt das Verständnis für alltagsnahe Mathe-Situationen
  • unterstützt selbstständiges Arbeiten durch direkte Rückmeldungen

Die Aufgaben passen gut zum Matheunterricht der 3. Klasse und können im Unterricht, in der Hausaufgabe oder zu Hause zum Üben genutzt werden. Kinder können in ihrem eigenen Tempo arbeiten, Aufgaben wiederholen und sich Schritt für Schritt verbessern. So werden sie sicher im Umgang mit mathematischen Operationen und Maßeinheiten – eine wichtige Grundlage für die weitere Schulzeit.

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Gewichte Längen Maßeinheiten Zeiten Umrechnen Plusaufgaben Minusaufgaben Sachrechnen 3. Klasse Grundschule

Zugehörige Standards

3.MD.A.2 – Flüssigkeitsvolumen und Masse messen und berechnen

Flüssigkeitsvolumen und Massen von Objekten mit Standardeinheiten wie Gramm (g), Kilogramm (kg) und Litern (l) messen und schätzen. Einfache Textaufgaben mit Addition, Subtraktion, Multiplikation oder Division von Größen in denselben Einheiten lösen, z. B. mit Zeichnungen wie Messbechern mit Skala.

3.1.2 Im Zahlenraum bis zur Million rechnen und Strukturen nutzen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • wenden die Zahlensätze des kleinen Einmaleins sowie deren Umkehrungen (z. B. 42 : 7 = 6 oder 42 : 6 = 7 als Umkehrungen von 6 · 7 = 42) automatisiert und flexibel an.
  • übertragen, auch beim Kopfrechnen, ihre Kenntnisse zu den Zahlensätzen des kleinen Einmaleins sowie des Einspluseins bis 20 in größere Zahlenräume (z. B. 6 · 4 = 24 → 60 · 4 = 240, 12 + 3 = 15 → 120 + 30 = 150) und verwenden dabei die Fachbegriffe addieren, subtrahieren, multiplizieren, dividieren, Summe und Differenz.
  • lösen Aufgaben im Zahlenraum bis zur Million zu allen vier Grundrechenarten.
  • nutzen und erklären Rechenstrategien und entwickeln vorteilhafte Lösungswege; sie vergleichen und bewerten Rechenwege und begründen ihre Ergebnisse.
  • entscheiden passend zu einer gegebenen Aufgabe, welche Art der Berechnung zur Lösung angemessen ist (im Kopf, halbschriftlich, schriftlich) und erstellen sinnvolle und nachvollziehbare Notizen (z. B. Rechenstrich, Zwischenergebnisse, Teilrechnungen).
  • wenden automatisiert die schriftlichen Verfahren der Addition, der Subtraktion (Abziehverfahren), der Multiplikation (ein- und zweistellige Multiplikatoren) und der Division (Divisoren bis einschließlich 10, auch mit Rest) an.
  • begründen, ob Ergebnisse plausibel und richtig sind, indem sie Rechenfehler finden, erklären und korrigieren sowie Ergebnisse durch Überschlag oder Rückbezug auf den Sachzusammenhang überprüfen.
  • beschreiben arithmetische Muster und deren Gesetzmäßigkeit (z. B. beim Rechnen mit ANNA-Zahlen).
  • entwickeln arithmetische Muster, setzen diese fort und verändern sie systematisch (z. B. Zahlenfolgen, Aufgabenfolgen mit strukturierten Päckchen).
3.3.1 Messhandlungen durchführen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • messen Größen mit selbst gewählten und standardisierten Maßeinheiten (Kilometer und Millimeter, Sekunde, Kilogramm und Gramm, Liter und Milliliter) sowie mit geeigneten Messgeräten (z. B. Meterzähler, Messbecher, Stoppuhr).
  • verwenden Abkürzungen zu den standardisierten Maßeinheiten (km und mm, s, kg und g, l und ml) und notieren Messergebnisse bei Meter und Zentimeter sowie bei Euro und Cent auch mit dem im Alltagsgebrauch üblichen Komma.
  • zerlegen Einheiten innerhalb eines Größenbereichs, wandeln Einheiten um (z. B. 1 l Wasser umfüllen in zwei 500 ml fassende Messbecher oder in vier 250 ml fassende Gefäße) und wechseln Geldbeträge.
  • berechnen Zeitspannen sowie Anfangs- und Endzeitpunkte; sie berücksichtigen dabei die Besonderheit des Größenbereiches Zeitspannen (z. B. 1 h hat 60 min, 1 min hat 60 s, 1 Tag hat 24 h) und notieren Ergebnisse auch in gemischter Schreibweise (z. B. 1 h 25 min).
3.3.2 Größen strukturieren und Größenvorstellungen nutzen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • schätzen Größen mithilfe von Bezugsgrößen aus der Erfahrungswelt (z. B. Bezugsgrößen für 500 ml, 1 l, 1 kg, 1 km) und begründen die Ergebnisse ihrer jeweiligen Schätzung.
  • vergleichen und ordnen Längen, Zeitspannen, Massen sowie Hohlmaße; sie überprüfen ihre Ergebnisse ggf. durch Messen und diskutieren diese im Hinblick auf Plausibilität.
  • nutzen im Alltag gebräuchliche einfache Bruchzahlen (z. B. 1⁄2, 1⁄3, 2⁄4) im Zusammenhang mit Größen und stellen derartige Größen in anderen Schreibweisen dar (z. B. 1⁄2 l = 500 ml, eine Viertelstunde = 15 min).
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