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Erklärung

Allgemeine Lösungsschritte

  1. Lies die Aufgabe genau. Achte auf die Reihenfolge der Rechenschritte. Du siehst Klammern, Multiplikationen mit 10 und Additionen. Überlege zuerst, welche Teilaufgabe du als Erstes lösen musst.
  2. Rechne zuerst die Klammer aus. Multipliziere die Zahlen in der Klammer. Beispiel: (25 × 2) = 50 oder (38 × 1) = 38.
  3. Multipliziere das Ergebnis mit 10. Wenn du mit 10 multiplizierst, hängst du einfach eine 0 an. Beispiel: 50 × 10 = 500 oder 38 × 10 = 380.
  4. Rechne den zweiten Teil der Aufgabe. Multipliziere die Zahl, die daneben steht. Beispiel: 25 × 4 = 100 oder 38 × 2 = 76.
  5. Addiere die beiden Ergebnisse. 500 + 100 = 600 oder 380 + 76 = 456. Das ist dein Endergebnis!
  6. Kontrolliere dein Ergebnis. Überlege, ob das Ergebnis zur Aufgabe passt und ob du alle Schritte gemacht hast.
Tipp: Rechne immer der Reihe nach. Klammern zuerst, dann × 10, zuletzt +. Wenn du magst, kannst du die Zwischenergebnisse untereinander notieren – das hilft, den Überblick zu behalten.

Beispiele

  • Beispiel 1: 25 · 24 = (25 × 2) × 10 + 25 × 4 = 500 + 100 = 600
  • Beispiel 2: 23 · 15 = (23 × 1) × 10 + 23 × 5 = 230 + 115 = 345
  • Beispiel 3: 38 · 12 = (38 × 1) × 10 + 38 × 2 = 380 + 76 = 456
Merke: Wenn du eine Zahl mit 10 multiplizierst, kommt einfach eine 0 dazu (z. B. 25 × 10 = 250). Multiplizieren und Addieren gehören zusammen – du musst die Teilaufgaben richtig verbinden, um das Gesamtergebnis zu finden.

Strategien zum Üben

  • Übe zuerst mit kleineren Zahlen, um die Reihenfolge zu verstehen.
  • Sprich jeden Rechenschritt laut: „Erst die Klammer, dann mal 10, dann plus ...“
  • Überprüfe dein Ergebnis mit einer Überschlagsrechnung.
  • Male dir die Rechenwege mit Pfeilen oder Farben auf.
Extra-Tipp: Diese Aufgaben helfen dir, das Verbundrechnen zu verstehen – also Rechnen mit mehreren Schritten. Das brauchst du später auch bei der schriftlichen Multiplikation.

Kurz-Check

  • Habe ich zuerst die Klammer ausgerechnet?
  • Habe ich danach mit 10 multipliziert?
  • Habe ich das zweite Ergebnis dazugerechnet?
  • Ergibt mein Ergebnis Sinn?

Diese Übung zeigt, wie man mehrschrittige Aufgaben sicher löst. Kinder lernen, aufmerksam zu rechnen, Rechenregeln richtig anzuwenden und die Ordnung in mathematischen Abläufen zu verstehen. So wird Rechnen übersichtlich und macht Spaß!

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Multipliziere klug – mit Spaß und Köpfchen!

In dieser Übung für die 3. Klasse entdecken Kinder, dass Multiplikation spannend und abwechslungsreich sein kann. Hier geht es nicht nur um einfaches Rechnen, sondern um das geschickte Anwenden verschiedener Rechenschritte in der richtigen Reihenfolge. So wird Mathe zu einem kleinen Abenteuer voller Logik und Spaß.

In jeder Aufgabe sehen die Kinder mehrere Teilrechnungen, die nacheinander ausgeführt werden müssen. Manchmal steht eine Rechnung in Klammern, ein anderes Mal folgt eine Multiplikation mit 10 oder eine Addition am Ende. Das Ziel ist, alle Teilschritte richtig zu verbinden, um das Endergebnis zu finden.

Beispiele aus der Übung:

  • Multipliziere 25 · 24 → (25 × 2) × 10 + 25 × 4 = 600
  • Multipliziere 23 · 15 → (23 × 1) × 10 + 23 × 5 = 345
  • Multipliziere 38 · 12 → (38 × 1) × 10 + 38 × 2 = 456

Das Besondere: Jede Aufgabe enthält mehrere Schritte, bei denen Kinder Reihenfolge und Rechenlogik verstehen müssen. Sie lernen, zuerst die Klammern zu berechnen, dann mit Zehnern oder Einern zu multiplizieren und am Ende die Ergebnisse zusammenzuführen. So entsteht ein tiefes Verständnis für den Aufbau von Zahlen und Rechenoperationen.

Die Aufgaben fördern:

  • Konzentration – mehrere Zahlen gleichzeitig im Kopf behalten
  • logisches Denken – erkennen, welche Rechenfolge gilt
  • Zahlensicherheit – große Ergebnisse richtig einordnen

Dank der farbigen Darstellung und klaren Struktur macht das Rechnen Spaß, und Kinder lernen, auch bei komplexeren Aufgaben ruhig und überlegt vorzugehen. Mit jeder gelösten Aufgabe wächst das Selbstvertrauen und das Verständnis für Multiplikation als vielseitige Rechenoperation.

Tags

Kopfrechnen Zahlenverständnis logisches Denken Rechenübungen Multiplikation Mathetraining Mathe Klasse 3 Rechenstrategien mehrstufige Aufgaben

Zugehörige Standards

3.OA.A.3 – Textaufgaben mit Multiplikation und Division lösen

Multiplikation und Division im Zahlenraum bis 100 anwenden, um Textaufgaben zu lösen. Dazu gehören Situationen mit gleichen Gruppen, Anordnungen oder Messmengen. Kinder nutzen Zeichnungen oder Gleichungen mit einem Symbol für die unbekannte Zahl, um das Problem darzustellen.

3.OA.B.5 – Rechengesetze zur Multiplikation und Division anwenden

Eigenschaften der Rechenoperationen als Strategien für Multiplikation und Division nutzen. Beispiele: Wenn 6 × 4 = 24 bekannt ist, dann ist auch 4 × 6 = 24 bekannt (Kommutativgesetz der Multiplikation). 3 × 5 × 2 kann als (3 × 5) × 2 = 15 × 2 = 30 oder als 3 × (5 × 2) = 3 × 10 = 30 berechnet werden (Assoziativgesetz der Multiplikation). Mit dem Distributivgesetz kann man z. B. 8 × 7 als (8 × 5) + (8 × 2) = 40 + 16 = 56 berechnen.

3.OA.C.7 – Multiplizieren und Dividieren im Zahlenraum bis 100

Sicher multiplizieren und dividieren im Zahlenraum bis 100, indem Strategien genutzt werden wie der Zusammenhang zwischen Multiplikation und Division (z. B. wenn 8 × 5 = 40, dann ist auch 40 ÷ 5 = 8) oder Eigenschaften der Rechenoperationen. Am Ende der 3. Klasse sollen alle Produkte zweier einstelliger Zahlen auswendig gewusst werden.

3.OA.D.8 – Textaufgaben mit den vier Grundrechenarten lösen

Zweistufige Textaufgaben mit allen vier Grundrechenarten lösen. Diese Aufgaben mit Gleichungen darstellen, wobei ein Buchstabe für die unbekannte Zahl steht. Die Angemessenheit der Ergebnisse mit mentalem Rechnen und Schätzstrategien, einschließlich Rundung, überprüfen.

3.1.2 Im Zahlenraum bis zur Million rechnen und Strukturen nutzen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • wenden die Zahlensätze des kleinen Einmaleins sowie deren Umkehrungen (z. B. 42 : 7 = 6 oder 42 : 6 = 7 als Umkehrungen von 6 · 7 = 42) automatisiert und flexibel an.
  • übertragen, auch beim Kopfrechnen, ihre Kenntnisse zu den Zahlensätzen des kleinen Einmaleins sowie des Einspluseins bis 20 in größere Zahlenräume (z. B. 6 · 4 = 24 → 60 · 4 = 240, 12 + 3 = 15 → 120 + 30 = 150) und verwenden dabei die Fachbegriffe addieren, subtrahieren, multiplizieren, dividieren, Summe und Differenz.
  • lösen Aufgaben im Zahlenraum bis zur Million zu allen vier Grundrechenarten.
  • nutzen und erklären Rechenstrategien und entwickeln vorteilhafte Lösungswege; sie vergleichen und bewerten Rechenwege und begründen ihre Ergebnisse.
  • entscheiden passend zu einer gegebenen Aufgabe, welche Art der Berechnung zur Lösung angemessen ist (im Kopf, halbschriftlich, schriftlich) und erstellen sinnvolle und nachvollziehbare Notizen (z. B. Rechenstrich, Zwischenergebnisse, Teilrechnungen).
  • wenden automatisiert die schriftlichen Verfahren der Addition, der Subtraktion (Abziehverfahren), der Multiplikation (ein- und zweistellige Multiplikatoren) und der Division (Divisoren bis einschließlich 10, auch mit Rest) an.
  • begründen, ob Ergebnisse plausibel und richtig sind, indem sie Rechenfehler finden, erklären und korrigieren sowie Ergebnisse durch Überschlag oder Rückbezug auf den Sachzusammenhang überprüfen.
  • beschreiben arithmetische Muster und deren Gesetzmäßigkeit (z. B. beim Rechnen mit ANNA-Zahlen).
  • entwickeln arithmetische Muster, setzen diese fort und verändern sie systematisch (z. B. Zahlenfolgen, Aufgabenfolgen mit strukturierten Päckchen).
3.1.3 Sachsituationen und Mathematik in Beziehung setze

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • entnehmen relevante Informationen aus verschiedenen Quellen (z. B. aus Texten oder Tabellen) und formulieren dazu mathematische Fragestellungen.
  • zeigen bei mehrschrittigen Sachaufgaben Zusammenhänge zwischen den einzelnen Lösungsschritten und der Sachsituation auf und begründen diese auch im Austausch mit anderen.
  • entwickeln, nutzen und bewerten geeignete Darstellungsformen (z. B. Skizzen, Begriffstripel, Texte, Tabellen, Diagramme) für das Bearbeiten mathematischer Probleme.
  • erweitern und verkürzen Sachsituationen, um Zusammenhänge zu erfassen und zu erklären, und beschaffen sich ggf. geeignete, noch fehlende Informationen (z. B. bei Fermi-Aufgaben).
  • entwickeln und nutzen Strategien zur Problemlösung (z. B. Vorwärts- oder Rückwärtsarbeiten) und übertragen diese Strategien auf analoge Aufgaben.
  • finden mathematische Lösungen zu Sachsituationen, vergleichen und wertschätzen ihre Lösungswege und begründen auch im Austausch mit anderen, ob ein genaues Ergebnis notwendig ist oder eine Überschlagsrechnung ausreicht (z. B. in Rechenkonferenzen).
  • bestimmen die Anzahl der verschiedenen Möglichkeiten bei einfachen kombinatorischen Aufgabenstellungen (z. B. mögliche Kombinationen von 3 T-Shirts, 3 Hosen und 2 Paar Socken) durch probierendes und systematisches Vorgehen und stellen Ergebnisse strukturiert dar (z. B. in Baumdiagrammen, in Zeichnungen oder in Tabellen).
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