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Erklärung

Rechnen mit Klammern: Beide Seiten gleich machen

Ziel: Auf beiden Seiten vom Gleichheitszeichen soll derselbe Wert stehen. Fehlt eine Zahl, füllst du sie so ein, dass die linke und die rechte Seite gleich viel ergeben.

Kurz-Theorie

  • Klammern zuerst! Rechne immer erst, was in den Klammern steht.
  • Gleichheitszeichen bedeutet: links und rechts kommt derselbe Wert heraus.
  • Plus macht größer, Minus macht kleiner. Achte darauf, ob in der Klammer „+“ oder „−“ steht.

Allgemeine Schritte

  1. Schau dir beide Seiten genau an und vergleiche die Bausteine (gleiche Zahlen, gleiche Zeichen).
  2. Rechne feste Teile aus (ohne Lücken). Nutze Klammern zuerst.
  3. Überlege: Welche Zahl fehlt, damit links und rechts gleich groß sind?
  4. Setze die Zahl ein und prüfe durch Nachrechnen.

Beispiele

1) 908 − ( ? − 93 ) = 908 − ( 345 − ? )

Links wird „etwas minus 93“ abgezogen, rechts „345 minus etwas“.

  • Damit beide Seiten gleich sind, muss die erste Lücke 345 sein und die zweite Lücke 93.
  • Probe: links 908 − (345 − 93) = 908 − 252 = 656; rechts 908 − (345 − 93) = 908 − 252 = 656 ✔

2) ? + (390 + 33) = 521 + ( ? + 390 )

  • Links ist die Summe 390 + 33 = 423. Es steht also Lücke + 423.
  • Rechts steht 521 + (Lücke + 390).
  • Damit beide Seiten gleich sind, nimm auf beiden Seiten denselben „freien“ Summanden: erste Lücke 521, zweite Lücke 33.
  • Probe: links 521 + 423 = 944; rechts 521 + (33 + 390) = 521 + 423 = 944 ✔

3) (35 + 152) + ? = 600 + ( ? + 152 )

  • Links: 35 + 152 = 187, also 187 + Lücke.
  • Rechts: 600 + (Lücke + 152).
  • Damit es passt, wähle erste Lücke 600 und zweite Lücke 35.
  • Probe: links 187 + 600 = 787; rechts 600 + (35 + 152) = 600 + 187 = 787 ✔

Tipps

  • Rechne feste Teile (wie 390 + 33 oder 35 + 152) sofort aus.
  • Vergleiche die Form: gleiche große Zahl − ( … ) oder … + ( … ). Dann „passen“ die fehlenden Zahlen zueinander.
  • Mache immer eine Probe: Setze deine Zahlen ein und rechne beide Seiten komplett aus.

So findest du die fehlenden Zahlen sicher und machst beide Seiten der Gleichung gleich. Viel Erfolg beim Üben!

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  • Gleichmachen von Aufgaben mit Klammern

Fehlende Zahlen ergänzen und Gleichheit prüfen

In dieser Übung auf Schlaumik.de lernen Kinder der 3. Klasse, wie man Matheaufgaben mit Klammern richtig vergleicht und ergänzt. Auf dem Bildschirm sehen die Schüler zwei Rechenausdrücke, die durch ein Gleichheitszeichen verbunden sind. Beide Seiten enthalten fehlende Zahlen, die eingesetzt werden müssen, damit die Gleichung stimmt.

Jede Aufgabe enthält Klammern und verschiedene Rechenarten wie Addition und Subtraktion. Kinder müssen sorgfältig prüfen, welche Zahl auf der einen Seite fehlt, und den passenden Wert auf der anderen Seite finden. Dabei entdecken sie, dass zwei Ausdrücke nur dann gleich sind, wenn alle Bestandteile übereinstimmen.

  • Ergänze die fehlenden Zahlen so, dass beide Seiten gleich sind.
  • Achte auf die Reihenfolge der Zahlen in den Klammern.
  • Überprüfe, ob die Rechenzeichen (+ oder −) auf beiden Seiten gleich bleiben.

Zum Beispiel: 908 − (345 − ?) muss dasselbe Ergebnis ergeben wie 908 − (? − 93). Durch Nachdenken und genaues Vergleichen finden Kinder heraus, welche Zahlen eingesetzt werden müssen, um Gleichheit herzustellen.

Diese Übung fördert logisches Denken und hilft beim Verständnis von Gleichungen. Kinder erkennen, dass Rechenausdrücke auf beiden Seiten eines Gleichheitszeichens denselben Wert haben müssen. Sie üben, Zahlen aufmerksam zu vergleichen und Schritt für Schritt zu überprüfen, ob ihre Lösung richtig ist.

Mit Schlaumik.de wird Mathe klar und spannend: Durch farbenfrohe Zahlen, einfache Beispiele und spielerisches Lernen entwickeln Kinder ein sicheres Gefühl für den Aufbau von Rechenausdrücken und die Bedeutung der Klammern.

Tags

Rechnen mit Klammern Rechenregeln Mathematik 3. Klasse Klammern Online-Übung Gleichungen Subtraktion

Zugehörige Standards

3.OA.B.5 – Rechengesetze zur Multiplikation und Division anwenden

Eigenschaften der Rechenoperationen als Strategien für Multiplikation und Division nutzen. Beispiele: Wenn 6 × 4 = 24 bekannt ist, dann ist auch 4 × 6 = 24 bekannt (Kommutativgesetz der Multiplikation). 3 × 5 × 2 kann als (3 × 5) × 2 = 15 × 2 = 30 oder als 3 × (5 × 2) = 3 × 10 = 30 berechnet werden (Assoziativgesetz der Multiplikation). Mit dem Distributivgesetz kann man z. B. 8 × 7 als (8 × 5) + (8 × 2) = 40 + 16 = 56 berechnen.

3.OA.D.8 – Textaufgaben mit den vier Grundrechenarten lösen

Zweistufige Textaufgaben mit allen vier Grundrechenarten lösen. Diese Aufgaben mit Gleichungen darstellen, wobei ein Buchstabe für die unbekannte Zahl steht. Die Angemessenheit der Ergebnisse mit mentalem Rechnen und Schätzstrategien, einschließlich Rundung, überprüfen.

3.1.2 Im Zahlenraum bis zur Million rechnen und Strukturen nutzen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • wenden die Zahlensätze des kleinen Einmaleins sowie deren Umkehrungen (z. B. 42 : 7 = 6 oder 42 : 6 = 7 als Umkehrungen von 6 · 7 = 42) automatisiert und flexibel an.
  • übertragen, auch beim Kopfrechnen, ihre Kenntnisse zu den Zahlensätzen des kleinen Einmaleins sowie des Einspluseins bis 20 in größere Zahlenräume (z. B. 6 · 4 = 24 → 60 · 4 = 240, 12 + 3 = 15 → 120 + 30 = 150) und verwenden dabei die Fachbegriffe addieren, subtrahieren, multiplizieren, dividieren, Summe und Differenz.
  • lösen Aufgaben im Zahlenraum bis zur Million zu allen vier Grundrechenarten.
  • nutzen und erklären Rechenstrategien und entwickeln vorteilhafte Lösungswege; sie vergleichen und bewerten Rechenwege und begründen ihre Ergebnisse.
  • entscheiden passend zu einer gegebenen Aufgabe, welche Art der Berechnung zur Lösung angemessen ist (im Kopf, halbschriftlich, schriftlich) und erstellen sinnvolle und nachvollziehbare Notizen (z. B. Rechenstrich, Zwischenergebnisse, Teilrechnungen).
  • wenden automatisiert die schriftlichen Verfahren der Addition, der Subtraktion (Abziehverfahren), der Multiplikation (ein- und zweistellige Multiplikatoren) und der Division (Divisoren bis einschließlich 10, auch mit Rest) an.
  • begründen, ob Ergebnisse plausibel und richtig sind, indem sie Rechenfehler finden, erklären und korrigieren sowie Ergebnisse durch Überschlag oder Rückbezug auf den Sachzusammenhang überprüfen.
  • beschreiben arithmetische Muster und deren Gesetzmäßigkeit (z. B. beim Rechnen mit ANNA-Zahlen).
  • entwickeln arithmetische Muster, setzen diese fort und verändern sie systematisch (z. B. Zahlenfolgen, Aufgabenfolgen mit strukturierten Päckchen).
Wenn dir ein Problem auffällt, gib uns bitte Bescheid
O.4
Gleichmachen von Aufgaben mit Klammern
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