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Erklärung

Allgemeine Lösungsschritte

  1. Lies die Aufgabe genau. Schau dir beide Seiten der Gleichung an. Eine Zahl fehlt – sie sorgt dafür, dass beide Seiten denselben Wert haben.
  2. Rechne die bekannten Teile aus. Berechne zuerst, was du schon weißt. Zum Beispiel: 5 × 6 = 30.
  3. Erkenne das Muster. Auf der anderen Seite siehst du eine zerlegte Form der Aufgabe, zum Beispiel: 5 × 1 + 5 × ? Überlege, welche Zahl hier eingesetzt werden muss, damit das Ergebnis gleich bleibt.
  4. Setze die Zahl ein und prüfe. Rechne beide Seiten vollständig aus. Wenn die Ergebnisse gleich sind, hast du richtig gedacht!
  5. Kontrolliere dein Ergebnis. Lies die Aufgabe laut und frage dich: „Passt das Ergebnis links und rechts wirklich zusammen?“
Tipp: Denk daran: Eine Zahl, die du mit einer Summe oder Differenz multiplizierst, kannst du auch einzeln mit jedem Teil multiplizieren – und die Ergebnisse dann zusammenrechnen.

Beispiele

  • Beispiel 1: 5 × 6 = 5 × 1 + 5 × 5 → 30 = 5 + 25 → beide Seiten sind 30.
  • Beispiel 2: 8 × 3 + 8 × 4 = 8 × 7 → 24 + 32 = 56 → beide Seiten sind 56.
  • Beispiel 3: 7 × 6 = 7 × 8 − 7 × 2 → 42 = 56 − 14 → beide Seiten sind 42.
Merke: Das nennt man das Distributivgesetz der Multiplikation. Du darfst die Zahl „vor der Klammer“ mit jedem Teil der Klammer einzeln multiplizieren und die Ergebnisse dann addieren oder subtrahieren.

Strategien zum Üben

  • Rechne zuerst einfache Aufgaben im Kopf, zum Beispiel 2 × (3 + 4).
  • Vergleiche beide Seiten, bevor du rechnest – erkenne das Muster.
  • Überprüfe dein Ergebnis immer durch Ausrechnen beider Seiten.
  • Male dir kleine Klammern, um besser zu sehen, was zusammengehört.
Extra-Tipp: Dieses Gesetz hilft dir später beim Kopfrechnen. Zum Beispiel: 9 × 7 = 9 × (5 + 2) = 45 + 18 = 63. So kannst du große Aufgaben leichter lösen!

Kurz-Check

  • Habe ich die richtige Zahl eingesetzt?
  • Habe ich beide Seiten ausgerechnet und verglichen?
  • Habe ich verstanden, warum beide Seiten gleich sind?
  • Kann ich erklären, was das Distributivgesetz bedeutet?

Diese Übung zeigt, wie man eine Multiplikationsaufgabe in Teile zerlegen kann. Kinder lernen, dass es oft mehrere Wege gibt, zum selben Ergebnis zu kommen. So werden sie sicherer im Rechnen, erkennen Zusammenhänge zwischen Plus, Minus und Mal und entwickeln ein besseres Zahlverständnis für den Mathematikunterricht.

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  • Gleichheit der Ausdrücke mit Multiplikation

Erkenne gleiche Ausdrücke und finde die fehlende Zahl

In dieser Übung für die 3. Klasse lernen Kinder, das Distributivgesetz der Multiplikation zu verstehen und anzuwenden. Sie entdecken, dass eine Zahl, die mit einer Summe oder Differenz multipliziert wird, auf zwei verschiedene, aber gleichwertige Arten berechnet werden kann.

Auf dem Bildschirm erscheinen zwei Ausdrücke, die durch ein Gleichheitszeichen verbunden sind. Ein Beispiel:

  • 5 × 6 = 5 × 1 + 5 × 5
  • 8 × 3 + 8 × 4 = 8 × 7
  • 7 × 6 = 7 × 8 − 7 × 2

Der rechte Ausdruck ist eine zerlegte Form des linken. Das Kind erkennt, dass beide gleich sind, wenn man die Zahl vor der Klammer mit jedem Bestandteil der Klammer multipliziert und die Ergebnisse anschließend addiert oder subtrahiert. Im Beispiel 8 × (3 + 4) ergibt dasselbe wie 8 × 3 + 8 × 4.

Das Ziel der Übung ist, die fehlende Zahl zu finden, die die Gleichheit wiederherstellt. Dazu muss das Kind verstehen, wie Multiplikation und Addition (oder Subtraktion) zusammenhängen. Es kann rechnen, aber auch logisch schließen, indem es erkennt, welche Zahl in der Gleichung fehlt.

Diese Übung stärkt:

  • Verständnis der Rechengesetze – Anwendung des Distributivgesetzes,
  • logisches Denken – Erkennen, warum zwei Ausdrücke denselben Wert haben,
  • Konzentration – Vergleich und Analyse beider Seiten der Gleichung,
  • Rechensicherheit – Automatisierung von Multiplikationsstrategien.

Durch wiederholtes Üben verinnerlichen Kinder das Prinzip, dass Multiplikation über Addition und Subtraktion verteilt werden kann. Das erleichtert später das Kopfrechnen und das Verständnis für komplexere algebraische Strukturen. Mit farbenfrohen Zahlen und klarer Darstellung wird das mathematische Prinzip kindgerecht und anschaulich erklärt.

Tags

Zahlenverständnis Matheübung Grundschule Rechengesetze Rechentraining Multiplikation Mathe Klasse 3 Malaufgaben Distributivgesetz Gleichheit der Ausdrücke

Zugehörige Standards

3.OA.B.5 – Rechengesetze zur Multiplikation und Division anwenden

Eigenschaften der Rechenoperationen als Strategien für Multiplikation und Division nutzen. Beispiele: Wenn 6 × 4 = 24 bekannt ist, dann ist auch 4 × 6 = 24 bekannt (Kommutativgesetz der Multiplikation). 3 × 5 × 2 kann als (3 × 5) × 2 = 15 × 2 = 30 oder als 3 × (5 × 2) = 3 × 10 = 30 berechnet werden (Assoziativgesetz der Multiplikation). Mit dem Distributivgesetz kann man z. B. 8 × 7 als (8 × 5) + (8 × 2) = 40 + 16 = 56 berechnen.

3.1.2 Im Zahlenraum bis zur Million rechnen und Strukturen nutzen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • wenden die Zahlensätze des kleinen Einmaleins sowie deren Umkehrungen (z. B. 42 : 7 = 6 oder 42 : 6 = 7 als Umkehrungen von 6 · 7 = 42) automatisiert und flexibel an.
  • übertragen, auch beim Kopfrechnen, ihre Kenntnisse zu den Zahlensätzen des kleinen Einmaleins sowie des Einspluseins bis 20 in größere Zahlenräume (z. B. 6 · 4 = 24 → 60 · 4 = 240, 12 + 3 = 15 → 120 + 30 = 150) und verwenden dabei die Fachbegriffe addieren, subtrahieren, multiplizieren, dividieren, Summe und Differenz.
  • lösen Aufgaben im Zahlenraum bis zur Million zu allen vier Grundrechenarten.
  • nutzen und erklären Rechenstrategien und entwickeln vorteilhafte Lösungswege; sie vergleichen und bewerten Rechenwege und begründen ihre Ergebnisse.
  • entscheiden passend zu einer gegebenen Aufgabe, welche Art der Berechnung zur Lösung angemessen ist (im Kopf, halbschriftlich, schriftlich) und erstellen sinnvolle und nachvollziehbare Notizen (z. B. Rechenstrich, Zwischenergebnisse, Teilrechnungen).
  • wenden automatisiert die schriftlichen Verfahren der Addition, der Subtraktion (Abziehverfahren), der Multiplikation (ein- und zweistellige Multiplikatoren) und der Division (Divisoren bis einschließlich 10, auch mit Rest) an.
  • begründen, ob Ergebnisse plausibel und richtig sind, indem sie Rechenfehler finden, erklären und korrigieren sowie Ergebnisse durch Überschlag oder Rückbezug auf den Sachzusammenhang überprüfen.
  • beschreiben arithmetische Muster und deren Gesetzmäßigkeit (z. B. beim Rechnen mit ANNA-Zahlen).
  • entwickeln arithmetische Muster, setzen diese fort und verändern sie systematisch (z. B. Zahlenfolgen, Aufgabenfolgen mit strukturierten Päckchen).
Wenn dir ein Problem auffällt, gib uns bitte Bescheid
O.7
Gleichheit der Ausdrücke mit Multiplikation
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