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Erklärung

So findest du die Lösung

  1. Schau dir jeden Kreis genau an. Überlege zuerst: In wie viele gleich große Stücke ist der Kreis geteilt? Diese Anzahl ist der Nenner des Bruchs.
  2. Zähle die ausgemalten Stücke. Zähle nun, wie viele Stücke bunt ausgemalt sind. Diese Anzahl ist der Zähler des Bruchs. Sprich den Bruch laut: „… von …“ (zum Beispiel „2 von 4“).
  3. Vergleiche die Anteile, nicht nur die Zahlen. Überlege: Wie viel der ganzen Pizza ist ausgemalt? Ist es ungefähr die Hälfte, ein Viertel oder drei Viertel? Kreise, bei denen gleich viel Fläche ausgemalt ist, gehören zusammen.
  4. Suche Brüche mit gleichem Anteil. Finde nun alle Kreise, bei denen der ausgemalte Teil gleich groß ist. Auch wenn Zähler und Nenner verschieden sind, können die Anteile gleich sein (zum Beispiel 1/2, 2/4, 4/8).
Tipp: Decke mit dem Finger ungefähr die Hälfte, ein Viertel oder ein anderes Stück ab und vergleiche die Flächen. So siehst du leichter, ob die Anteile gleich groß sind, auch wenn die ausgemalten Stücke an verschiedenen Stellen im Kreis liegen.

Beispiele

  • Ein Kreis ist in 2 Stücke geteilt, 1 Stück ist ausgemalt: Das ist 1/2. Ein anderer Kreis ist in 4 Stücke geteilt, 2 Stücke sind ausgemalt: Das ist 2/4. Beide zeigen dieselbe Menge – die Hälfte.
  • Ein Kreis ist in 8 Stücke geteilt, 4 Stücke sind ausgemalt: Das ist 4/8. Ein anderer Kreis ist in 10 Stücke geteilt, 5 Stücke sind ausgemalt: Das ist 5/10. Beide Brüche bedeuten gleich viel, nämlich die Hälfte der ganzen Pizza.
  • Ein Kreis ist in 6 Stücke geteilt, 3 Stücke sind ausgemalt: 3/6. Ein anderer Kreis ist in 4 Stücke geteilt, 2 Stücke sind ausgemalt: 2/4. Beide Anteile sind gleich groß, auch wenn die Brüche anders aussehen.
Merke dir: Brüche haben den gleichen Wert, wenn der ausgemalte Anteil der ganzen Form gleich groß ist. Zähler und Nenner können verschieden sein – wichtig ist, dass das Verhältnis gleich bleibt, also zum Beispiel 1/2 = 2/4 = 3/6.

Strategien zum Üben

  • Sprich jeden Bruch laut aus („3 von 6“, „4 von 8“) und überlege, ob das ungefähr gleich viel ist wie ein anderer Bruch.
  • Male dir eigene „Pizzen“ auf Papier, teile sie unterschiedlich ein und schraffiere gleich große Anteile. Schreibe die passenden Brüche dazu.
  • Sortiere Brüche in Gruppen: Lege alle Brüche zusammen, die eine Hälfte darstellen, dann alle, die ein Viertel darstellen, und so weiter.
  • Nutze Farben: Markiere alle gleichwertigen Brüche mit derselben Farbe, zum Beispiel alle „Hälften“ blau, alle „Viertel“ grün.
Zusätzlicher Tipp: Wenn du unsicher bist, kannst du dir vorstellen, dass alle Kreise echte Pizzen sind. Frag dich: Bekomme ich bei diesem Bruch gleich viel Pizza wie bei einem anderen Bruch? Wenn ja, haben die Brüche den gleichen Wert.

Selbstkontrolle

  • Habe ich bei jedem Kreis den Nenner (alle Stücke) und den Zähler (ausgemalte Stücke) richtig gezählt?
  • Habe ich wirklich die Flächen verglichen und nicht nur geschaut, ob die Zahlen ähnlich aussehen?
  • Kann ich erklären, warum zwei verschieden geschriebene Brüche denselben Anteil zeigen?
  • Kann ich ein eigenes Beispiel für zwei oder drei Brüche mit gleichem Wert nennen?

Wenn du Brüche mit gleichem Wert sicher erkennst, verstehst du Bruchteile viel besser. Du merkst, dass es nicht nur auf die Zahlen ankommt, sondern darauf, wie groß der Anteil vom Ganzen ist.

Dieses Verständnis hilft dir später bei vielen Themen der Bruchrechnung, zum Beispiel beim Erweitern, Kürzen und Vergleichen von Brüchen. So legst du ein starkes Fundament für den weiteren Mathematikunterricht.

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  • Brüche mit gleichem Wert

Gleichwertige Brüche entdecken – Mathe üben in Klasse 3

Brüche können ganz unterschiedlich aussehen und trotzdem denselben Wert haben. Das klingt zuerst verwirrend, ist aber gar nicht so kompliziert. Stell dir vor, du teilst eine Pizza. Ob du sie in 2 oder in 4 oder in 8 Stücke schneidest – eine halbe Pizza bleibt immer eine halbe Pizza. Genau darum geht es bei Brüchen mit gleichem Wert.

In dieser Übung für die 3. Klasse lernen Kinder, Brüche zu erkennen, die gleich viel bedeuten, obwohl sie anders geschrieben werden. Zum Beispiel zeigen die Brüche 1/2, 2/4 und 4/8 alle dieselbe Menge. Der Zähler und der Nenner werden größer, aber das Verhältnis bleibt gleich. So entstehen Brüche mit gleichem Wert.

Auf dem Bildschirm sehen die Kinder mehrere Kreise, die wie Pizzen oder Torten aussehen. Jeder Kreis ist in gleich große Stücke geteilt. Die Anzahl der Stücke ist der Nenner. Einige Stücke sind bunt ausgemalt – das ist der Zähler. Die Aufgabe besteht darin, die Brüche zu finden, die denselben Anteil darstellen, also gleichwertig sind.

Damit das nicht zu einfach wird, sind die farbigen Stücke manchmal nicht nebeneinander, sondern über den Kreis verteilt. Kinder müssen deshalb ganz genau hinschauen und sorgfältig zählen. So trainieren sie nicht nur das Verständnis für Brüche, sondern auch ihre Konzentration und Aufmerksamkeit.

  • Kinder entdecken anschaulich, was Brüche mit gleichem Wert sind.
  • Sie üben, Zähler und Nenner richtig zu lesen und zu vergleichen.
  • Sie stärken ihr Gefühl für Anteile, Größen und Verhältnisse.
  • Lehrkräfte und Eltern erhalten eine einfache, visuelle Übung für den Einstieg in das Thema Bruchrechnung.

Die Übungen auf Schlaumik.de sind kindgerecht gestaltet und eignen sich ideal für den Mathematikunterricht in der 3. Klasse oder für das Lernen zu Hause. Durch die klaren Bilder und die spielerische Form verstehen Kinder schnell, dass verschiedene Brüche denselben Wert haben können. So legen sie ein sicheres Fundament für alle weiteren Themen der Bruchrechnung.

Tags

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Zugehörige Standards

3.NF.A.1 – Brüche als Teile eines Ganzen verstehen

Einen Bruch 1/b als die Größe verstehen, die entsteht, wenn ein Ganzes in b gleiche Teile geteilt wird. Einen Bruch a/b als die Größe verstehen, die aus a Teilen der Größe 1/b besteht.

3.1.2 Im Zahlenraum bis zur Million rechnen und Strukturen nutzen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • wenden die Zahlensätze des kleinen Einmaleins sowie deren Umkehrungen (z. B. 42 : 7 = 6 oder 42 : 6 = 7 als Umkehrungen von 6 · 7 = 42) automatisiert und flexibel an.
  • übertragen, auch beim Kopfrechnen, ihre Kenntnisse zu den Zahlensätzen des kleinen Einmaleins sowie des Einspluseins bis 20 in größere Zahlenräume (z. B. 6 · 4 = 24 → 60 · 4 = 240, 12 + 3 = 15 → 120 + 30 = 150) und verwenden dabei die Fachbegriffe addieren, subtrahieren, multiplizieren, dividieren, Summe und Differenz.
  • lösen Aufgaben im Zahlenraum bis zur Million zu allen vier Grundrechenarten.
  • nutzen und erklären Rechenstrategien und entwickeln vorteilhafte Lösungswege; sie vergleichen und bewerten Rechenwege und begründen ihre Ergebnisse.
  • entscheiden passend zu einer gegebenen Aufgabe, welche Art der Berechnung zur Lösung angemessen ist (im Kopf, halbschriftlich, schriftlich) und erstellen sinnvolle und nachvollziehbare Notizen (z. B. Rechenstrich, Zwischenergebnisse, Teilrechnungen).
  • wenden automatisiert die schriftlichen Verfahren der Addition, der Subtraktion (Abziehverfahren), der Multiplikation (ein- und zweistellige Multiplikatoren) und der Division (Divisoren bis einschließlich 10, auch mit Rest) an.
  • begründen, ob Ergebnisse plausibel und richtig sind, indem sie Rechenfehler finden, erklären und korrigieren sowie Ergebnisse durch Überschlag oder Rückbezug auf den Sachzusammenhang überprüfen.
  • beschreiben arithmetische Muster und deren Gesetzmäßigkeit (z. B. beim Rechnen mit ANNA-Zahlen).
  • entwickeln arithmetische Muster, setzen diese fort und verändern sie systematisch (z. B. Zahlenfolgen, Aufgabenfolgen mit strukturierten Päckchen).
Wenn dir ein Problem auffällt, gib uns bitte Bescheid
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Brüche mit gleichem Wert
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