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Subtraktion mit Bildern üben – Zahlen aus Bildern ableiten

Diese Übung zeigt Kindern, wie Subtraktion nicht nur mit abstrakten Zahlen, sondern auch mit Bildern verstanden werden kann. Statt eines sofort sichtbaren Zahlenbeispiels sehen die Kinder mehrere Gruppen von Gegenständen. Diese stehen für die Zahlen, mit denen gerechnet werden soll.

In der Mitte des Bildschirms erscheinen zwei Gruppen von Objekten sowie ein Minuszeichen dazwischen. Danach folgt ein Gleichheitszeichen mit einem weiteren Bild, das das Ergebnis darstellt. Unter den Bildern befinden sich leere Felder, in die die Kinder die entsprechenden Zahlen eintragen müssen.

So läuft die Aufgabe ab:

  1. Die Kinder zählen die Objekte in der ersten Gruppe und tragen die Zahl unten in das erste Feld ein.

  2. Anschließend zählen sie die zweite Gruppe und tragen diese Zahl in das zweite Feld ein.

  3. Danach führen sie die Subtraktion aus: Die erste Zahl minus die zweite.

  4. Das Ergebnis, also die Differenz, wird in das letzte Feld eingetragen.

Ein Beispiel: Links sind 8 Knöpfe zu sehen, rechts 5. Die Kinder zählen zuerst die linke Menge, tragen 8 ein, dann die rechte Menge (5) und rechnen: 8 – 5 = 3.

Durch diese Methode lernen die Kinder nicht nur, Minusaufgaben zu lösen, sondern auch, mathematische Symbole mit realen Objekten zu verknüpfen. Das macht den Rechenweg verständlicher und anschaulicher.

Die Übung ist besonders motivierend, weil die Objekte in jedem Level wechseln: Mal sind es Knöpfe, mal Früchte oder andere Gegenstände. Zusätzlich erscheint bei einer falschen Antwort die richtige Lösung, sodass die Kinder direkt dazulernen können.

👉 Mit dieser Aufgabe festigen Kinder ihr Verständnis von Subtraktion und üben gleichzeitig den sicheren Umgang mit Zahlen im Alltag.

Tags

Rechnen mit Bildern Subtraktion Minusaufgaben Mathe Grundschule Zahlen erkennen Interaktive Mathe-Übung

Zugehörige Standards

2.OA.A.1 Probleme mit Addition und Subtraktion darstellen und lösen

Verwende Addition und Subtraktion innerhalb von 100, um ein- und zweistufige Textaufgaben zu lösen. Die Aufgaben können Situationen beinhalten wie dazugeben, wegnehmen, zusammenfügen, zerlegen und vergleichen, mit unbekannten Zahlen in allen Positionen. Dabei können Zeichnungen und Gleichungen mit einem Symbol für die unbekannte Zahl verwendet werden, um das Problem darzustellen.

2.OA.B.2 Addieren und Subtrahieren bis 20

Sicheres Addieren und Subtrahieren bis 20 mit Kopfrechenstrategien. Am Ende der 2. Klasse sollen alle Summen zweier einstelliger Zahlen auswendig beherrscht werden.

1.1 Zahlen strukturiert darstellen und Zahlbeziehungen formulieren

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • unterscheiden die Bedeutungen von Zahlen aus ihrer Umwelt (Zahlen als Mächtigkeiten von Mengen, als Zählzahlen, Platznummern, Maßzahlen und Kodierungen, z. B. Telefonnummern).
  • orientieren sich im Zahlenraum bis Hundert durch flexibles Zählen (vorwärts, rückwärts, in Schritten); sie ordnen und vergleichen Zahlen und begründen Beziehungen zwischen Zahlen (z. B. gerade – ungerade, Nachbarzahlen) auch anhand des Zahlenstrahls und der Hundertertafel.
  • erkennen und nutzen die 5er- und 10er-Struktur, um Mengen schnell zu erfassen (z. B. am Zwanzigerfeld und am Hunderterfeld).
  • nutzen planvoll und systematisch die Struktur des Zehnersystems (Bündelung, Stellenwert) und führen Zahldarstellungen (z. B. Stellenwertschreibweise, Stufenschrift: 34 → 3Z 4E, Zahlwort, Einerwürfel/Zehnerstangen) ineinander über, um sicher über das dekadische Stellenwertsystem zu verfügen.
  • schätzen und bestimmen Anzahlen und vergleichen Zahlen im Zahlenraum bis Hundert unter Verwendung der Begriffe ist größer als, ist kleiner als, ist gleich, mehr und weniger sowie der Rechenzeichen >, < und =, um eine Vorstellung von Größenordnungen zu bekommen.
  • zerlegen Zahlen im Zahlenraum bis Hundert additiv (z. B. 10 = 1 + 9; 10 = 9 + 1; 32 = 30 + 2) und erläutern dabei Zusammenhänge mithilfe von strukturierten Darstellungen (z. B. Zwanzigerfeld, Hunderterfeld, Hundertertafel und Einerwürfel/Zehnerstangen).
  • schreiben Ziffern und Zahlen deutlich und achten bei Rechnungen und anderen Notizen (z. B. in Skizzen, Tabellen) auf eine übersichtliche Schreibweise, um Rechenfehlern vorzubeugen.
1.2 Im Zahlenraum bis Hundert rechnen und Strukturen nutzen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • ordnen den vier Grundrechenarten jeweils verschiedene Handlungen und Sachsituationen zu und umgekehrt (Addition als Vereinigen oder Hinzufügen; Subtraktion als Wegnehmen, Ergänzen oder Bestimmen des Unterschieds; Multiplikation als zeitlich-sukzessives Vervielfachen oder räumlich-simultane Gegebenheit; Division – auch mit Rest – als Aufteilen oder Verteilen); sie begründen damit Zusammenhänge zwischen den Grundrechenarten.
  • wenden die Zahlensätze des Einspluseins bis Zwanzig sowie deren Umkehrungen (z. B. 9 – 7 = 2 als Umkehrung von 2 + 7 = 9) automatisiert und flexibel an, wobei sie ihre Kenntnisse auf analoge Plus- und Minusaufgaben übertragen.
  • wenden Kernaufgaben des kleinen Einmaleins (Einmaleinssätze mit 1, 2, 5, 10 und die Quadratsätze), deren Umkehrungen (z. B. 14 : 7 = 2 oder 14 : 2 = 7 als Umkehrungen von 2 ∙ 7 = 14) sowie Malaufgaben mit 0 automatisiert und flexibel an.
  • nutzen die Kernaufgaben des kleinen Einmaleins (Einmaleinssätze mit 1, 2, 5, 10 und die Quadratsätze) zur Lösung weiterer Aufgaben (z. B. 9 ∙ 8 → 9 ∙ 8 = 10  ∙ 8 – 1 ∙ 8 → 9 ∙ 8 = 80 - 8 = 72).
  • nutzen Rechenstrategien (Rechnen in Schritten, Umkehr- und Tauschaufgaben, analoge Aufgaben, Nachbaraufgaben) sowohl im Zahlenraum bis 20 als auch im Zahlenraum bis 100, vergleichen sowie bewerten Rechenwege und begründen ihre Vorgehensweisen.
  • überprüfen, ob Ergebnisse plausibel und richtig sind; sie finden, erklären und korrigieren Rechenfehler.
  • erkennen, beschreiben und entwickeln arithmetische Muster (z. B. fortgesetzte Addition einer Zahl, gleich- und gegensinniges Verändern) und setzen diese folgerichtig fort.
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